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Automatisierungsmesse SPS IPC Drives bietet weitere Halle und zusätzliche Themen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der diesjährigen SPS IPC Drives wird es eine zusätzliche Halle sowie ein verändertes Hallenkonzept geben. Empfehlungen, Tickets und alle Änderungen im Überblick.

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Auf der diesjährigen SPS IPC Drives vom 28. bis 30. November erwartet die Besucher ein verändertes Hallenkonzept und eine zusätzliche Halle.
Auf der diesjährigen SPS IPC Drives vom 28. bis 30. November erwartet die Besucher ein verändertes Hallenkonzept und eine zusätzliche Halle.
(Bild: Mesago Pressebild / Thomas Geiger)

Wie im Sommer bereits bekanntgegeben, erweitert die SPS IPC Drives in diesem Jahr ihr Messeangebot und belegt noch eine zusätzliche Halle. Vom 28. bis 30. November können sich Fachbesucher erstmals in 16 Hallen über neue Produkte und Lösungen aus dem Bereich der smarten und digitalen Automatisierung informieren.

Infolge des Messewachstums haben sich zudem Schwerpunktthemen einzelner Hallen verschoben: Das bislang in Halle 6 vertretene Messethema Mechanische Infrastruktur wird zukünftig gemeinsam mit Anbietern der Industriellen Kommunikation sowohl in Halle 2 als auch in der neu hinzugekommenen Halle 10.1 angesiedelt sein, wie der Veranstalter mitteilt.

Auf der Internetseite der Messe können sich Besucher kostenfrei für eine Tageskarte registrieren.

IT und Automation bekommt eigene Halle

Die Digitale Transformation ist ein wichtiges Thema auf der SPS IPC Drives. Die Halle 6 ist dieses Jahr zum ersten Mal ausschließlich der Verschmelzung von IT und Automation gewidmet. Beispielsweise zeigen die Softwarespezialisten der Assystem anhand von Projekten und Praxisbeispielen, wie mit der Digitalisierung Nutzenpotenziale bei Kosten und Effizienz realisiert werden können (Stand 6-441).

Das Unternehmen Machineering hat verschiedene VR-/AR-Brillen in die Software Industrial Physics integriert. Hier sollen Besucher am Stand Anlagen in einer neuen Dimension erleben können und für sich entscheiden, welches System am besten passt (Stand 6-114).

Die ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH präsentiert die neue Version ihres Simulationssystems ISG-Virtuos. Die Hardware-in-the-Loop-Simulation realisiert digitale Zwillinge, die nicht von realen Maschinen zu unterscheiden sind. Die erstellten Simulationen sichern die Anlagenauslegungen ab und ermöglichen die reale Inbetriebnahme an virtuellen Komponenten (Stand 6-340).

Sicherheit und Qualitätsmanagement

Auch das Thema Sicherheit in der Automatisierung spielt in dieser Halle eine entscheidende Rolle. Schubert System Elektronik und Genua führen das neue GS Gate vor. Die Lösung kann herstellerunabhängig an Maschinen angebunden werden, um Zustands- und Leistungsdaten von Maschinen zu erfassen, analysieren und filtern sowie sicher an Monitoring-Systeme oder in die Cloud weiterzuleiten. Ein zentrales Merkmal ist das Security by Design, das ein hohes Schutzniveau an der sensiblen Schnittstelle Maschine-LAN bzw. Internet garantiert. Damit soll der gezielte und geschützte Datenaustausch in Produktionsbereichen ermöglicht werden (Stand 6-251).

Auf dem Messestand der Hilscher Gesellschaft für Systemautomation zeigen IBM und X-Integrate ein automatisiertes, intelligentes Qualitätsmanagement, das in der Fertigungsindustrie zum Einsatz kommt. Basis für die Anwendung sind Technologien aus der IBM Cloud, über die Sensordaten gesammelt und ausgewertet werden. Die Lösung ist ein erweitertes Predictive Maintenance, das Qualitätsprobleme im Voraus erkennt, um Wartungen zu planen, Montagefehler zu sichten oder sogar Fertigungsprozesse automatisch zu stoppen (Stand 2-540).

Hitzebeständige Kabel und Stromversorgungssysteme

Auch bei der Industriellen Kommunikation ist Sicherheit ein zentrales Element. Die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) zeigt, wie die offenen und standardisierten Protokolle Powerlink, Open Safety und OPC UA TSN ineinander greifen, um Kommunikationsarchitekturen gemeinsam mit modernen Security- und Safety-Konzepten umzusetzen (Stand 2-458).

Helukabel zeigt seine temperaturbeständigen Servo- und Gerberleitungen. Das Unternehmen stellt sein Topserv- und Topgeber-Programm von 80°C auf 90°C UL-Styles um. Die höhere Temperaturbeständigkeit soll für eine längere Lebensdauer sorgen (Stand 2-240/249).

Dieses Jahr ist die Wärtsilä Jovyatlas Euroatlas GmbH zum ersten Mal auf der SPS IPC Drives vertreten. In Nürnberg demonstriert der Spezialist für Stromversorgungssysteme die Anwendungsmöglichkeiten seiner Widerstandsprodukte, vom Bremswiderstand über Erdungswiderstände bis hin zu Lastbänken zum Testen von Generatoren (Stand 10.1-222).

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