Fit für die Digitalisierung: SPN Schwaben Präzision am Forschungsprojekt „SynDiQuAss“ beteiligt!

12.09.2017

„SynDiQuAss“ – hinter diesem schwer auszusprechenden Kunstbegriff steht die Initiative „Synchronisierung von Digitalisierung, Qualitätssicherung und Assistenzsystem an Arbeitsplätzen mit geringem Automatisierungsgrad“. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

„SynDiQuAss“ – hinter diesem schwer auszusprechenden Kunstbegriff steht die Initiative „Synchronisierung von Digitalisierung, Qualitätssicherung und Assistenzsystem an Arbeitsplätzen mit geringem Automatisierungsgrad“. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäische Sozialfond für Deutschland (ESF) vereint SynDiQuAss wissenschaftliche Kompetenz und Forschergeist mit der Praxisnähe und Markterfahrung mittelständischer Unternehmen. Mittendrin im Boot: die SPN Schwaben Präzision!

In Kooperation mit der Hochschule Augsburg und dem Fraunhofer IGCV, Seite an Seite mit der Ohnhäuser GmbH sowie zwei weiteren Technologieunternehmen wird SPN bis April 2020 einen Masterplan ausarbeiten, nach dessen – übergreifend gültigen – Maßgaben sich kompakte mittelständische Unternehmen künftig anhand von Digitalisierung und Assistenzsystemen fit für die Zukunft machen können. Im Unterschied zu industriellen Großunternehmen mit ihren durchweg hohen Automatisierungsgraden soll der Schwerpunkt bei der Ausarbeitung vor allem auf eine maximale Flexibilität der Produktionsprozesse bis hinunter zur Losgröße eins gelegt werden.

Entsprechend dieser Vorgaben sieht SPN-Projektleiter „SynDiQuAss“ Hermann Klug die Beteiligung an diesem Forschungsprojekt mit einer Vielzahl von Vorteilen für das Unternehmen verbunden. Klug: „SynDiQuAss bietet uns Möglichkeiten, den gesamten Komplex der Montagearbeitsplätze schrittweise in die Zukunft zu tragen. Gerade die Anpassung und Modernisierung der Assistenzsysteme – Informationsträger, Visualisierung, kollaborierende Robotertechnologie – wird uns mittel- bis langfristig dabei unterstützen, unsere Zukunftsfähigkeit zu sichern.“  

Anhand von realen Demonstrator-Arbeitsplätzen soll das interdisziplinäre Projektteam dabei schrittweise auch andere Bereiche, beispielsweise die Qualitätssicherung, in seine Bestandsaufnahme einbeziehen. Die Investitionen in die eigene Zukunftsfähigkeit werden sich dabei, so Klug, definitiv in einer gesteigerten Produktivität und Flexibilität wiederfinden. „Unser Ziel ist es hier, mit weitergehender digitaler Unterstützung Arbeitsplätze zu schaffen, die den steigenden Anforderungen der kommenden Jahre im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz genügen werden. Zudem sind die Qualitätsverbesserung der Montageprozesse und eine signifikante Kompetenzsteigerung unserer Mitarbeiter im Umgang mit digitaler Produktionstechnik beabsichtigt.“