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Lager Spanisches Unternehmen erwirbt NKE Austria

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das spanische Unternehmen Fersa Bearings erwirbt 100 Prozent der Anteile an NKE Austria und schließt damit den Verkauf offiziell ab. Bereits 2016 erwarb Fersa 49 Prozent der Anteile.

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Das spanische Unternehmen Fersa übernimmt NKE Austria (v.l.): Carlos Oehling (Vorsitzender der Geschäftsführung Fersa), Harald Zerobin (Mitgründer NKE Austria), Jesús Monforte (Vertriebsleiter NKE) und Thomas Witzler (Geschäftsführer NKE).
Das spanische Unternehmen Fersa übernimmt NKE Austria (v.l.): Carlos Oehling (Vorsitzender der Geschäftsführung Fersa), Harald Zerobin (Mitgründer NKE Austria), Jesús Monforte (Vertriebsleiter NKE) und Thomas Witzler (Geschäftsführer NKE).
(Bild: NKE Austria)

Wie die Unternehmen heute bekanntgegeben haben, hat die spanische Fersa Bearings S.A. am 19. Oktober 2018 den Kauf des österreichischen Unternehmens NKE Austria GmbH offiziell abgeschlossen. Bereits 2016 erwarb das spanische Unternehmen 49 Prozent der NKE-Anteile. Mit dem Kauf der restlichen 51 Prozent ist das österreichische Unternehmen nun zu 100 Prozent im Besitz von Fersa.

Damit bietet die Unternehmensgruppe ihre Lager zukünftig unter zwei Markennamen an: Fersa für den Automobilsektor und NKE für den Industriebereich. Fersa hat es nicht ausgeschlossen, in naher Zukunft weitere Marken in das Portfolio aufzunehmen.

Fusion soll finanziellen Vorteil bringen

Die Fusion soll die Präsenz der Gruppe in Mitteleuropa stärken im Rahmen der Kampagne zur Internationalisierung, die im Jahr 2002 mit dem Erwerb von Aktien durch die Investmentkapitalgesellschaft Going Investment begann. Finanziell soll der Zusammenschluss der beiden Marken ebenso positive Auswirkungen haben: Für das Jahr 2018 wird ein Umsatz von mehr als 80 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von mehr als 9 Millionen Euro erwartet. „Für das Jahr 2020 rechnen wir mit einen Umsatz von mehr als 110 Millionen Euro“, sagt Carlos Oehling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Fersa Group. Durch Investitionen in die Entwicklungskapazitäten und die Präsenz in Asien hat Fersa schon 2016 nach eigenen Angaben das NKE-Geschäft positiv beeinflusst.

Die beiden Lagerhersteller wollen jetzt ihre Stärken und Kompetenzen bündeln, um ihre Position als strategische Lagerlieferanten für Erstausrüster und Vertriebspartner in den verschiedenen Zielsegmenten zu festigen.

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