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Veranstaltungshinweis

Sonderausstellung zur Elektromobilität geht in die Schlussrunde

| Redakteur: Monika Zwettler

Noch bis zum 25. August 2013 ist im Museum Industriekultur Nürnberg die Sonderausstellung „Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen“ zu sehen. Die Ausstellung gibt einen anschaulichen Überblick über die technischen und historischen Hintergründe, den Entwicklungsstand und die Möglichkeiten der Elektromobilität.

Firmen zum Thema

(Bild: Fraunhofer IISB)

Elektrofahrzeuge existieren seit mehr als 130 Jahren, aber im Individualverkehr sind sie bisher nur in sehr kleiner Anzahl zu finden, noch dominiert der Verbrennungsmotor. Die Verknappung fossiler Brennstoffe, die Bedrohung durch den Klimawandel und massive Umweltprobleme – vor allem in Ballungsräumen und Megacities – erfordern ein Umdenken.

Die Elektrifizierung der Antriebe bietet die Chance, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, Emissionen zu minimieren und die individuelle Mobilität neu zu definieren. In der Ausstellung Bewegung.Zukunft haben die Besucher die Möglichkeit, dieses spannende Entwicklungsfeld anhand von Fakten und anschaulichen Exponaten auf unterhaltsame Weise zu erkunden.

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Bewegung.Zukunft ist ein gemeinsames Projekt des Museums Industriekultur und des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen.

Interaktive Wanderausstellung

Ein Kernbestandteil von Bewegung.Zukunft ist eine Wanderausstellung der Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität, die an zahlreichen interaktiven Informationsständen die verschiedenen Aspekte der Elektromobilität beleuchtet – von neuen Fahrzeugkonzepten über die Batterietechnik bis hin zur nachhaltigen Verkehrsentwicklung.

Zweiter Kernbestandteil sind Fahrzeuge und Exponate von Firmen und Forschungseinrichtungen aus der Metropolregion Nürnberg und Nordbayern, denn hier haben viele Entwicklungen und Innovationen zur Elektromobilität ihren Ursprung. Ausstellungsstücke nordbayerischer Firmen zu den Themen Antriebstechnik, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur belegen, dass die Elektromobilität längst ihr Nischendasein verlassen hat und ernsthaft in den Fokus des Interesses der Automobil- und Zulieferindustrie gerückt ist.

Bordnetzkomponenten, Leistungselektronikmodule, Motorschnittmodelle, Ladesäulen oder Sicherheitseinrichtungen spiegeln die beeindruckende Bandbreite regionaler Hightech-Produkte. Interessante Elektrofahrzeuge – von historischen Fahrrädern, Rollern, dem ersten amtlich zugelassenen Solarmobil Deutschlands bis zu modernen elektrischen Stadtflitzern und Sportwagen – führen dem Besucher straßentaugliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vor Augen.

Zahlen und Fakten zum Energiebedarf

Dazu präsentieren Schautafeln wissenswerte Zahlen und Fakten zum Energiebedarf, zu den tatsächlichen CO2-Emissionen oder zum Beispiel zur Reichweite von Elektrofahrzeugen. Informationen zu regionaler Vernetzung, Nachwuchsarbeit und öffentlichen Projekten runden die Ausstellung ab. Durch die verständliche Darstellung ermöglicht Bewegung.Zukunft auch technischen Laien, Schülern oder Jugendlichen einen spannenden Ausflug in eine nachhaltig mobile Welt – rein elektrisch natürlich. (mz)

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Über den Autor

Monika Zwettler

Monika Zwettler

, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht