Elektroantrieb So sieht ein optimierter Antriebsmotor für E-Motorräder aus

Autor / Redakteur: Dr.-Ing. Marc C. Schöning / Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Bei E-Motorrädern wirkt sich jedes eingesparte Gramm Gewicht positiv auf die Reichweite aus. Daher galt es auch bei den Radnabenantrieben des Ethec City Elektromotorrades mit möglichst wenig Gewicht das meiste Drehmoment herauszuholen.

Gewichtsoptimierte Antriebsmotoren in der vorderen und hinteren Felge tragen zu einem reduzierten Gesamtgewicht des Ethec City Elektromotorrades bei.
Gewichtsoptimierte Antriebsmotoren in der vorderen und hinteren Felge tragen zu einem reduzierten Gesamtgewicht des Ethec City Elektromotorrades bei.
(Bild: ETH Zürich / e+a Elektromaschinen und Antriebe AG)

Die Reichweite eines Elektromotorrads wird neben der Batteriekapazität maßgeblich durch das Gewicht bestimmt. Daher gilt: je leichter ein Bauteil, desto besser. Vor allem gewichtsoptimierte Antriebsmotoren in der vorderen und hinteren Felge tragen zu einem reduzierten Gesamtgewicht bei. Dazu sollte der verfügbare Platz im Rad optimal ausgenutzt werden.

Im Fall eines E-Motorrad-Prototypen, das von Maschinenbaustudenten der ETH Zürich entwickelt wurde, stammt solch ein optimierter Antriebstmotor von der E+A Elektromaschinen und Antriebe AG. Im Unternehmen ermittelte man zunächst, in welcher Einbauposition der Motor am gewichteinsparendsten das Drehmoment erzeugt. In Frage kamen sowohl die Auslegung nahe an der Radnabe im Inneren des Rads, als auch eine Auslegung, die sich an der Felge und damit am äußeren Bereich des Rads orientiert.