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Skalierbar und flexibel So profitiert der Maschinenbau von Cloud Computing

Alles andere als wolkige Aussichten: Cloud Computing im Maschinenbau verspricht mehr Effizienz und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation.

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Cloud Computing im Maschinenbau macht vieles möglich: Vom simplen Online-Speicher über kollaborative, ortsunabhängige Konstruktion bis hin zur Smart Factory.
Cloud Computing im Maschinenbau macht vieles möglich: Vom simplen Online-Speicher über kollaborative, ortsunabhängige Konstruktion bis hin zur Smart Factory.
(Bild: Pexels)

Der Begriff mag nicht jedem geläufig sein – und doch gehört Cloud Computing für viele Menschen bereits zum Alltag. Das grobe Konzept: Dienstleister ermöglichen Nutzern den Zugriff auf IT-Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder sogar ganze Programme. Allerdings geschieht das nicht lokal, sondern über ein Netzwerk, beispielsweise das Internet. Für den Abruf der bereitgestellten Ressourcen genügt ein mit dem Internet verbundenes Endgerät samt Webbrowser. Ein populäres Beispiel für Cloud Computing ist Google Docs: Nutzer können Office-Programme im Browser nutzen und ihre Dokumente auf Googles Servern speichern. Im Maschinenbau kann Cloud Computing beispielsweise in puncto Digital Engineering unterstützen und ortsunabhängiges Konstruieren ermöglichen. Das bringt etliche Vorteile mit sich, wie diese Studie von item Industrietechnik zeigt:

Cloud Computing: Definition

Unter Cloud Computing versteht man die Bereitstellung von IT-Ressourcen über ein Netzwerk – etwa das Internet. So werden beispielsweise Programme, Rechenleistung und Speicherplatz zu Dienstleistungen. Anwender können diese nutzen, ohne die jeweilige Hardware zu besitzen oder die gewünschte Software auf ihrem eigenen Endgerät zu installieren. Die nach dem Modell des Cloud Computing angebotenen Dienstleistungen lassen sich in drei Kategorien einordnen: Platform as a Service (PaaS), Infrastructure as a Service (IaaS) und Software as a Service (SaaS).

Cloud Computing im Maschinenbau: Software und mehr

Im Falle von Software as a Service erhält der Nutzer Zugang zu Anwendungsprogrammen, die auf der Infrastruktur des SaaS-Anbieters betrieben werden. In der Regel erfolgt der Zugriff über einen Webbrowser. Die Vorteile für den Nutzer sind zahlreich: Da die Anwendungen auf der Hardware des Dienstleisters betrieben werden, sind diese beim Zugriff immer auf dem neuesten Stand. Auf das Endgerät des Nutzers müssen also keine Installations- oder Aktualisierungsdateien heruntergeladen werden. Das bedeutet auch, dass der Zugriff auf die Anwendungen und die damit verbundenen Daten nicht an ein spezifisches Endgerät gebunden ist: So kann der Nutzer seine Arbeit beispielsweise auf einem Büro-Computer beginnen und auf der Dienstreise im Zug an Smartphone oder Tablet fortsetzen – am selben Projekt und mit derselben Software.

Ein handfestes Beispiel für diese Art des Cloud Computing im Maschinenbau stellt das item Engineeringtool dar. Die Software ermöglicht freie und regelgestützte 3D-Konstruktion direkt im Webbrowser. Da das Ganze auf Basis der WebGL-Programmierschnittstelle läuft, die von allen gängigen Browsern unterstützt wird, sind keinerlei zusätzliche Installationen notwendig Auch in Sachen IT-Sicherheit muss sich der Nutzer um nichts kümmern – und gleichzeitig ist der Diebstahl geistigen Eigentums aufgrund höchster Datenschutzstandards ebenfalls kein Thema. Somit profitieren Maschinenbauer gleich mehrfach von dieser Cloud-Computing-Anwendung: Sie ermöglicht ortsunabhängiges Konstruieren auf zahlreichen Geräten ohne große Downloads oder Installationen. Das vereinfacht zudem die Zusammenarbeit mit Kollegen deutlich – schließlich müssen keinerlei Daten hin- und hergeschickt werden. Alles wird sicher und zuverlässig online abgespeichert.

Dennoch ist es möglich, Skizzen, Montageanleitungen und CAD-Dateien zu exportieren und in den gängigen Offline-Tools weiterzuverwenden.

Smart dank Cloud Computing: Maschinenbau der Zukunft

Auch Infrastructure as a Service birgt viel Potenzial für Cloud Computing im Maschinenbau. Bei diesem Modell stellt der Dienstleister den Zugriff auf die Hardware an sich zur Verfügung. Ein gutes Beispiel aus diesem Bereich ist die „Elastic Compute Cloud“ (EC2) von Amazon Web Services (AWS), einem Tochterunternehmen des Onlinehändlers Amazon. Mit EC2 stellt AWS virtuelle Server beziehungsweise deren Rechenleistung zur Verfügung: Der Nutzer entscheidet selbst, welche Software auf den Servern läuft. Ein klarer Vorteil dabei ist die dezentrale Natur von Cloud Computing: Im Maschinenbau lassen sich derartige IaaS-Angebote beispielsweise dafür nutzen, die immensen Möglichkeiten von Big Data auszuschöpfen – und das, ohne selbst für die notwendige Rechenleistung sorgen zu müssen.

Beim Thema „Industrie 4.0“ spielt Cloud Computing ebenfalls eine tragende Rolle. So bietet beispielsweise das Technologieunternehmen Microsoft mit seiner Cloud-Computing-Plattform „Azure“ verschiedene Lösungen für die Umsetzung einer Smart Factory an. Auch Cloud-Speicherdienste wie Apple iCloud, Google Drive oder Microsoft OneDrive fallen unter Infrastructure as a Service: Der Nutzer kann den gemieteten Speicherplatz nutzen, die Hardware an sich wird jedoch von den Dienstleistern bereitgestellt.

Skalierbarkeit: Relevant über den Maschinenbau hinaus

Das dritte Modell des Cloud Computing, Platform as a Service, ist besonders für Softwareentwickler interessant. Dabei stellt der Dienstleister sowohl eine Programmierungsumgebung als auch Rechenleistung zur Verfügung. Der Leistungsnehmer kann diese sowohl für die Entwicklung von Anwendungen als auch für deren Betrieb nutzen. An dieser Stelle zeigt PaaS stellvertretend für alle Modelle von Cloud Computing einen wesentlichen Vorteil auf: Skalierbarkeit. Da Soft- und Hardware vom Anwender nicht angeschafft und betrieben, sondern lediglich „gemietet“ werden, können diese Ressourcen bei Bedarf schnell und vergleichsweise kostengünstig aufgestockt werden. Für die IT-Abteilung des eigenen Unternehmens bedeutet das keine große Mehrarbeit – schließlich werden Inbetriebnahme und Wartung der notwendigen Ressourcen vom Dienstleister vorgenommen.

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