E-Learning So geht Aus- und Weiterbildung 4.0

Redakteur: Sebastian Hofmann

Lehrgänge für Konstrukteure verschlingen schnell Tausende Euro und komplette Arbeitstage. Wie ein neues Angebot von Stauff Maschinenbauern diesen Aufwand ersparen könnte.

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Könnte bald schon Normalität für Konstrukteure und Ingenieure sein: die Weiterbildung am eigenen Laptop von zu Hause aus.
Könnte bald schon Normalität für Konstrukteure und Ingenieure sein: die Weiterbildung am eigenen Laptop von zu Hause aus.
(Bild: ©ijeab - stock.adobe.com)

Sie sind farblos, stickig und ungeliebt. Wer sich in ihnen aufhalten muss, wünscht sich nach kurzer Zeit weg – irgendwohin, nur nicht hierher. Die Rede ist von klassischen Seminarräumen. Generationen von Entwicklern haben dort schon gebüffelt – im Studium, der Ausbildung oder bei Lehrgängen. Sie alle wissen deshalb: In diesem Setting lernt beileibe nicht jeder gut und gerne.

Eine Alternative für die Aus- und Weiterbildung in der Konstruktion hat sich jetzt der Fluidtechnikanbieter Stauff einfallen lassen. Seit wenigen Tagen ist die neue E-Learning-Plattform des Unternehmens online. „Auf der Website der Stauff University machen wir interaktive Weiterbildungsangebote zugänglich für die Öffentlichkeit“, erklärt Digitalchef Mark Wever. „Dafür haben wir haben wir Inhalte entwickelt, in denen die hydraulische Fachkompetenz und die langjährige Schulungserfahrung unserer Experten zusammenkommen.“ Wer sich für das Spektrum physikalischer Grundlagen der Hydraulik bis hin zur Funktionsweise von Load-Lensing-Systemen interessiert, den erwarten dort 13 interaktive Lernmodule – sie alle kosten zwischen 5 und 22 Euro.

Hilfreiche Ergänzung zur beruflichen Praxis

Geeignet sei die Plattform auch für Nicht-Konstrukteure, meint Wever, zum Beispiel für Einkäufer. „Eine hydraulische Anlage ist umso zuverlässiger und sicherer, je kompetenter alle Beteiligten in Fragen der Fluidtechnik sind. Im Sinne der Verantwortung für das gesamte hydraulische Leitungssystem ist es aus unserer Sicht also nur konsequent, das Fachwissen sämtlichen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.“

Ein Vorteil der digitalen Weiterbildung: Jeder kann in seinem eigenen Tempo lernen – und zwar so lange, wie er sich konzentrieren kann. Überall dort, wo er gerade Zeit hat, zum Beispiel in der Bahn oder auf der Dienstreise am Abend im Hotel. Dank unterschiedlicher Lernformate wie Videos, interaktive Grafiken, Texte oder Multiple-Choice soll die Software unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Fragen und Aufgaben am Ende der Lektionen dienen der Kontrolle des Lernfortschritts.

Schon gewusst?

Fachinhalte digital vermitteln, das macht Stauff auch im Rahmen von Stauff Live. Dabei handelt es sich um Livestreams zu verschiedenen Themen und Produkten. Sie richten sich an die allgemeine Fachöffentlichkeit, Kunden, Mitarbeiter, Vertriebs- sowie Geschäftspartner.

Beim Aufbau der Plattform unterstützt hat Stauff der Weiterbildungsanbieter Advanced Training Technologies aus dem nah gelegenen Castrop-Rauxel. „E-Learning entspricht unserem heutigen Lern- und Lebensstil“, sagt Robin Trompetter, der Geschäftsführer. „Menschen lernen in kleinen ,Nuggets´ – nämlich dann, wann sie Zeit haben, dort, wo sie gerade sind und das, was sie wirklich brauchen.“ Ganz ohne Praxis kommen Betriebe dann aber doch nicht aus, meint Trompetter. „Wir empfehlen das so genannte Blended Learning. Die meisten Themen lassen sich am besten in dieser Kombination aus digital und analog vermitteln.“

Netzwerk Maschinensicherheit

Erfahren Sie am 30. September 2021 auf der Fachkonferenz Netzwerk Maschinensicherheit in Würzburg, wie Sie die Sicherheit Ihrer Maschinen und Anlagen normengerecht gewährleisten: Die Konferenz unterstützt Konstrukteure, Entwickler, Hersteller und Betreiber dabei, die funktionale Sicherheit ihrer Maschinen und Anlagen so zu gestalten, dass sie den Anforderungen der Maschinenrichtlinie genügt, auch in einer smarten Fabrikumgebung.

Zur Homepage des Netzwerk Maschinensicherheit

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