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Digitalisierung im Maschinenbau So geht agiles Projektmanagement im Maschinenbau

Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, ist mit einer effizienten und flexiblen Arbeitsweise gut beraten. Doch was bedeutet das konkret?

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Agiles Projektmanagement im Maschinenbau verschafft Unternehmen mehr Effizienz und Flexibilität
Agiles Projektmanagement im Maschinenbau verschafft Unternehmen mehr Effizienz und Flexibilität
(Bild: Unsplash)

Dank der Methoden der Lean Production sind viele Unternehmen im Maschinenbau bereits auf einem guten Weg bezüglich erhöhter Flexibilität und Effizienz – zumindest, was die Fertigung angeht. Für bessere Wirtschaftlichkeit im Projektmanagement bieten sich sogenannte „agile Methoden“ an. Mit Agilität ist in diesem Zusammenhang die Fähigkeit gemeint, sich zügig, effektiv und nachhaltig zum Positiven zu verändern beziehungsweise sich an die jeweiligen (Markt-)Gegebenheiten anzupassen. Eine enorm wichtige und mächtige Kompetenz, wie sich zeigt: Laut dem Agile Performer Index 2017, sind die agilsten Unternehmen einer Branche im Durchschnitt 2,7-mal erfolgreicher als Ihre Marktbegleiter. Es lohn sich also eindeutig, agiles Projektmanagement im Maschinenbau einzuführen.

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Agiles Projektmanagement im Maschinenbau mit Scrum

Seinen Ursprung hat agiles Projektmanagement in der Softwareentwicklung. Das Konzept fußt auf vier Kernaussagen, die sich weitestgehend auch für agiles Projektmanagement im Maschinenbau adaptieren lassen. Dabei gilt:

  • Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
  • Fertige Arbeitsergebnisse zählen mehr als Verwaltungsaufgaben.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlung
  • Das Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans.

Eine der beliebtesten und bekanntesten agilen Methoden ist Scrum – benannt nach einem Spielzug im Rugby, um die Wichtigkeit des Zusammenarbeitens in einem Team zu betonen. Bei Scrum wird die Entwicklung eines Produkts oder Projekts in mehrere Arbeitsphasen aufgeteilt: Diese dauern in der Regel 14 Tage und werden als „Sprints“ bezeichnet. Auch hier ist die Entlehnung aus dem Sport erkennbar. Innerhalb eines Sprints sollen funktionsfähige Teilaspekte eines Projekts oder Produkts fertiggestellt werden. Der Vorteil dieser Herangehensweise: Anhand dieser Zwischenergebnisse lässt sich leicht und fundiert entscheiden, ob die Arbeit an dem Projekt unverändert weitergehen kann oder ob die Planung angepasst werden muss. So lässt sich regelmäßig Verbesserungspotenzial aufdecken und nutzen.

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So funktioniert Scrum

Da Aufgaben in Scrum stets aus Sicht des Anwenders beziehungsweise Kunden formuliert werden, werden sie auch als „User Storys“ bezeichnet. Jede User Story wird in mehrere Subtasks, also Teilaufgaben, zerlegt. Vor jedem Sprint bestimmt das Team gemeinsam im „Scrum Planning“, welche User Storys in der kommenden Arbeitsphase abgearbeitet werden sollen und überführt diese in den „Sprint Backlog“. Bevor User Storys in einem Sprint abgearbeitet werden, lagern sie im allgemeinen Backlog – einer Art Aufgabenarchiv. Befüllt wird dieser Backlog vom „Product Owner“. Er ist der Vermittler zwischen dem Team und diversen Stakeholdern wie den Kunden und der eigenen Geschäftsführung. Danach schreibt der Product Owner die User Storys und priorisiert diese.

Eine weitere wichtige Scrum-Rolle erfüllt der „Scrum Master“: Er fokussiert sich darauf, dass das Scrum-Regelwerk eingehalten wird und Hindernisse, etwa Kommunikationsprobleme, beseitigt werden können. Dementsprechend ist der Scrum Master federführend bei den regelmäßig stattfindenden (Planungs-)Veranstaltungen wie dem „Daily Scrum“: Hierbei handelt es sich um ein tägliches, maximal 15 Minuten dauerndes Treffen des Teams, bei dem jedes Mitglied von den kürzlich erledigten und nun bevorstehenden Aufgaben berichtet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein „Follow-up“. Hier können Neuigkeiten und andere wichtige Entwicklungen besprochen werden.

Vorteile für den Maschinenbau durch agiles Projektmanagement

Zum Sprintende hin werden die Ergebnisse des Sprints in der „Sprint Review“ den Stakeholdern vorgestellt. So können Arbeitsergebnisse und Abläufe bewertet und analysiert werden, wobei sich regelmäßig und im besten Sinne Möglichkeiten zur Verbesserung auftun. Es hat sich zudem bewährt, eine Kombination aus Software für agiles Projektmanagement und physischem Scrum Board zu nutzen. Auf letzterem werden User Storys, Subtasks und der jeweilige Fortschritt in Papierform abgebildet.

Als Methode für agiles Projektmanagement im Maschinenbau empfiehlt sich Scrum vor allem in der Produktentwicklung. Aufgrund ständig steigender Anforderungen durch den Markt und die Kunden bleibt immer weniger Zeit für die Entwicklung neuer Produkte. Hier kann die Einführung einer Methode wie Scrum viel bewirken. Zumal Unternehmen im Maschinenbau immer häufiger auch zu Softwareentwicklern werden – da ist es nur logisch, auf eine Methode zu setzen, die ihre Ursprünge im IT-Sektor hat.

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