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Unser Unternehmen

SKF wurde 1907 in Göteborg/Schweden von Sven Wingquist gegründet. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent, hat 91 Produktionsstandorte und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 74.852 Mrd. SEK (ca. 7,4 Mrd. Euro) und beschäftigte 40.963 Mitarbeiter. In Deutschland zählt SKF rund 6.000 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.000 in Schweinfurt, Hauptsitz der SKF GmbH und größter Produktionsstandort der SKF Gruppe.

SKF – Das System macht’s erst richtig rund

Präzise Wälzlager und Lagereinheiten zu fertigen, ist schon für sich alleine eine Kunst. Wenn’s aber möglichst reibungslos und richtig rund laufen soll, dann braucht es mehr. Ebenso entscheidend sind Schmiersystem, Dichtungen und Service. Nur wer das gesamte System versteht und im Blick behält, kann die Lagerperformance liefern, die heutzutage in Hochleistungsmaschinen und Anlagen gefordert ist. Dieses Systemwissen, dieses extrem breit angelegte Kompetenzspektrum zeichnet SKF aus und macht das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber.

SKF hat ein umfassendes Fachwissen über rotierende Maschinen und Anlagen und darüber, wie Maschinenkomponenten und Industrieprozesse zusammenhängen. SKF fertigt und liefert ihre Produkte und Technologien an OEM- und Aftermarkt-Kunden auf der ganzen Welt in jeder wichtigen Industriebranche. Der Anspruch: Jeder Kunde bekommt die optimale Lösung für seine individuelle Anforderung. So hält sich das 1907 von Sven Wingquist, dem Erfinder des Pendelkugellagers, gegründete schwedische Unternehmen seit Jahrzehnten an der Weltspitze der Branche.

Das technische Fachwissen der SKF Gruppe schafft für die Kunden werthaltige Angebote:

  • Wälzlager und Lagereinheiten: Die große Auswahl an Lagerarten bietet den Kunden qualitativ hochwertige, leistungsstarke und reibungsarme Standardlösungen und kundenspezifische Lösungen für Anwendungen aller Art. Die Einheiten sind Produktkombinationen, die als Systemlösungen für Spitzenleistungen zusammengefasst sind.
  • Dichtungen: SKF bietet innovative Lösungen aus Elastomer- oder Spezialkunststoffen, um die Anforderungen der unterschiedlichen Industriebereiche für statische und umlaufende Dichtungen, Kolben- und Wälzlagerdichtungen zu erfüllen.
  • Schmiersysteme: SKF bietet Produkte, Lösungen und umfangreiche Beratung in Bezug auf Industrieschmierstoffe, Schmierungsberatung und -beurteilung, Schmierstoffverteiler, Schmierstoffanalysen, Empfehlungen für Schmierstoffe und automatische Schmiersysteme – damit die Anlage „wie geschmiert“ läuft.
  • Dienstleistungen: SKF berücksichtigt den kompletten Lebensdauerzyklus einer bestimmten Anlage. Schon die Konstruktionsphase wird durch verschiedene Leistungen in technischer Beratung, Forschung und Entwicklung begleitet. Permanente Zustandsüberwachung hilft, ungeplante Stillstandzeiten der Anlagen zu vermeiden und so Kosten zu senken.

Die Kunden können zudem weltweit eine große Auswahl an Schulungen zu lagerungsrelevanten Themen buchen.

Wo Zukunft schon stattfindet

SKF fertigt nicht nur Produkte für hochmoderne Maschinen und Anlagen, sondern hat schon vor einiger Zeit eine weltumspannende Offensive zur Digitalisierung und Vernetzung ihrer Fertigungsstandorte gestartet. Beispielsweise in Schweinfurt hat der Konzern in den vergangenen Jahren Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro getätigt. Hier ist Industrie 4.0 bereits Realität geworden - drei Beispiele:

  • In den neuen sog. WCM-Channels (= World Class Manufacturing) werden z. B. Zylinder- und Kegelrollenlager auf vollautomatisierten und miteinander verknüpften Roboteranlagen produziert. Das macht die Fertigung wesentlich flexibler, man kann noch viel besser auf Kundenwünsche eingehen als bisher.
  • Der Umbau des großen Logistikzentrums am Standort Schweinfurt hebt die ohnehin schon als Benchmark geltende SKF Logistik auf ein nochmal höheres Level. Wo früher Menschen mit Gabelstaplern unterwegs waren, huschen nun fahrerlose Transportsysteme computergesteuert durch das Hochregallager und bringen die Waren in der gewünschten Menge zum Kommissionierplatz im Versand.
  • Und in dem 2017 eröffneten Sven Wingquist Test Center sind zwei neuartige und gigantische Prüfstände beheimatet. Beide fördern durch präzise Testmethoden Erkenntnisse ans Tageslicht, mit denen enorme Verbesserungen für die Großlagerkonstruktion z. B. in der Windkraftbrache erzielt werden können. Hier stehen die weltweit ersten Prüfstände, die Lager bis zu sechs Metern Durchmesser unter einer einzigartigen Kombination aus Dynamik, maximalen Kräften und Biegemomenten testen können. Dabei wurde das Sven Wingquist Test Center unter Berücksichtigung der aktuellsten Umweltstandards errichtet. Die enorm verkürzte Testdauer, bedingt durch die einzigartigen Prüftechnologien, erzielt beachtliche Energieeinsparungen.