Lackentwicklung Simulationsgestützte Entwicklung funktioneller Schutzschichten

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die simulationsgestützte Entwicklung funktioneller Schutzschichten verhilft Lackentwicklern und -anwendern zu maßgeschneiderten Lösungen nach einer deutlich verkürzten Entwicklungszeit bei gleichzeitiger Risikominimierung.

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Strukturmodell eines ausgehärteten UV-Klarlacks generiert durch ein im Fraunhofer IFAM neu entwickeltes Simulationsverfahren: Die bei der Härtungsreaktion entstandenen Vernetzungsstellen sind hervorgehoben (blaue Kugeln)
Strukturmodell eines ausgehärteten UV-Klarlacks generiert durch ein im Fraunhofer IFAM neu entwickeltes Simulationsverfahren: Die bei der Härtungsreaktion entstandenen Vernetzungsstellen sind hervorgehoben (blaue Kugeln)
(Bild: Fraunhofer IFAM)

Eine im Fraunhofer IFAM entwickelte Simulationsmethode ermöglicht es, allein auf Basis der Formulierung die mechanischen Eigenschaften neuer UV-härtender Klarlacksysteme vorherzusagen und unterschiedliche Formulierungen im Vorfeld bewertend zu vergleichen. So lassen sich die Entwicklungszeiten für neue Lacke deutlich verkürzen. Darüber hinaus sind Aussagen über Chemikalienbeständigkeit, Volumenschrumpf und Elastizität möglich. Ergänzend ermöglichen Oberflächenanalytik und anwendungsbezogene Schichtprüfung zeitnah eine Verifizierung und Feinabstimmung der simulationsgestützt erarbeiteten Entwicklungsrichtungen. (qui)

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