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Simulation Simulation ist mehr als Software

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Weil Software allein noch keinen Simulationserfolg garantiert, ist Cadfem sowohl Systemhaus und Ingenieurdienstleister als auch Ausbildungs- und Informationsanbieter in einem. Auf dieser Grundlage werden Produkte, Service und Wissen zu einer maßgeschneiderten Lösung für den Kunden zusammengestellt. Aus einer Hand erhalten diese alles, was über ihren Simulationserfolg entscheidet: Software und IT-Lösungen. Beratung, Schulung, Engineering. Know-how auf dem neuesten Stand.

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Am Bildschirm werden Produktideen und Optimierungspotentiale zeit- und kosteneffizient ausgelotet und umgesetzt.
Am Bildschirm werden Produktideen und Optimierungspotentiale zeit- und kosteneffizient ausgelotet und umgesetzt.
(Bild: Cadfem)

Als Ergebnis entsteht ein Produkt, das von Anfang an sowohl bezüglich der Herstellungsverfahren als auch der gewünschten Funktionalität und Belastbarkeit – unter Berücksichtigung der Streuung relevanter Parameter – optimiert wurde. Das erhöht einerseits die Wettbewerbsfähigkeit des Herstellers. Andererseits profitieren davon Mensch und Umwelt insgesamt, da Produkte mit deutlich höherer Qualität und geringerem Ressourcenbedarf entstehen.

Simulation von Werkzeugmaschinen

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung kann Cadfem auf viele erfolgreich eingesetzte Simulationslösungen bei seinen Kunden verweisen. Mit dazu gehört der Fräsmaschinenhersteller Hermle, der seit rund zehn Jahren die Software Ansys und die umfassenden CAE-Dienstleistungen von Cadfem nutzt, um die Produktentwicklung zu verbessern. Zur Bewertung des schwingungstechnischen Maschinenverhaltens der Werkzeugmaschinen wird mithilfe der Systemsimulation das gesamte mechatronische System aus Antrieb, Regelung, Messsystem und Maschinenstruktur untersucht. Die Erkenntnisse aus der Simulation haben dazu geführt, dass eine neu entwickelte Maschine heute in der Regel keiner gravierenden Änderung mehr unterliegt, die eine Markteinführung massiv verzögern könnte. Deshalb ist für die Verantwortlichen bei Hermle eine Maschinenentwicklung ohne Simulationseinsatz undenkbar geworden.

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CAE-Lösung für Konsumgüter

Auch der Bad- und Sanitärspezialist Hansgrohe hat sich ungefähr zum Jahrtausendwechsel für den Einsatz der Ansys-Software und für die CAE-Unterstützung durch Cadfem entschieden. Die Berechnungsingenieure dort profitieren besonders von der integrierten Simulationsplattform Ansys Workbench, mit der die verschiedenen Anwendungsbereiche abgedeckt werden. Consulting-Projekte, firmenspezifische Schulungen und Weiterbildungen wie das berufsbegleitende Masterstudium, das von Cadfem Esocaet organisiert wird, sorgen für Know-how-Transfer.

Automobilzulieferer nutzt Designstudien

Bei der KSPG AG spielt die Simulation mit Ansys ebenfalls eine wichtige Rolle, um neue Produkte für den Automobil- und Nutzfahrzeugbereich zeit- und marktgerecht zu entwickeln. Systematische Studien und Parameteruntersuchungen sind wesentliche Aspekte für den frühzeitigen Einsatz von Simulationslösungen (Frontloading). Um noch mehr und umfassendere Simulationen durchführen zu können, hat sich KSPG für HPC-Hardware (High Performance Computing) entschieden, die durch Cadfem betreut wird. Zusätzlich wird zukünftig die Automatisierung von immer wiederkehrenden Simulationsprozessen die konstruktionsbegleitende Berechnung erleichtern und so mehr Mitarbeitern den Simulationseinsatz ermöglichen.

High Performance Computing für Baumaschinen

Ergänzendes zum Thema
Tipp der Redaktion: Ausführliche Infos im Cadfem Journal

Wer mehr über die in diesem Artikel erwähnten Kundenbeispiele erfahren will, kann sich am Messestand die neueste Ausgabe des Cadfem Journals abholen. Dort sind jeweils mehrseitige Artikel über die Anwendungen bei Hansgrohe, Hermle, Komatsu Hanomag und KSPG Automotive veröffentlicht. Ebenso kann eine gedruckte Ausgabe bei Cadfem (marketing@cadfem.de) angefordert oder von der Homepage (www.cadfem.de/cadfem-journal) heruntergeladen werden.

Eine Berechnungslösung für seine wachsenden Ansprüche suchte der Baumaschinenhersteller Komatsu Hanomag und entschied sich für die von Cadfem angebotene Ansys-Software. Damit die neue Software möglichst effizient eingesetzt wird, nutzt Komatsu Hanomag das Informations- und Schulungsangebot von Cadfem, aber auch HPC-Hardware. Hilfreich waren unter anderem das dreimonatige CAE-Training „eFEM für Praktiker“, die Info-Webinare sowie die Ansys Conference & das Cadfem Users‘ Meeting.

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