Simulation Simufact stellt die neue Version seiner Simulationssoftware vor

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Höhere Benutzerfreundlichkeit durch einfachere und schlankere Bedienung, Einführung spezifischer Anwendungsfelder mit prozessbezogenen Softwarefunktionen, mehr Komfort und schnellere Modellbildung sowie höhere Qualität der Simulationsergebnisse durch verfeinerte Kinematiken und verbesserte Materialbeschreibungen – dies verspricht Simufact mit der neuen Version 12 von Simufact.forming.

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Simufact Engineering bringt Ende November die neue Produktversion 12 seiner Simulationssoftware Simufact.forming auf den Markt.
Simufact Engineering bringt Ende November die neue Produktversion 12 seiner Simulationssoftware Simufact.forming auf den Markt.
(Bild: Simufact)

Simufact Engineering bringt Ende November die neue Produktversion 12 seiner Simulationssoftware Simufact.forming auf den Markt. Die Software deckt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Umformprozessen in der Metallbearbeitung und -verarbeitung ab. Sie richtet sich in erster Linie an Unternehmen aus dem Anlagen- und Maschinenbau, der Automobilbranche, der Luft- und Raumfahrt sowie an branchennahe Zulieferbetriebe.

Höhere Benutzerfreundlichkeit - schlankere Bedienung

In der Version 12 setzt Simufact erstmals die neu entwickelte AFS-Technologie (Application Function Sets) ein - ein weiterer wichtiger Baustein in der 2012 gestarteten Usability-Offensive. Ziel der Offensive ist es, die Bedienung der funktional komplexen Simulationssoftware noch benutzerfreundlicher zu gestalten bis hin zur intuitiven Nutzung der Anwendung. Ein Ansatz, der sich für Anwender im Arbeitsalltag schnell auszahlt.

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AFS: grafisch ansprechende Auswahl von Anwendungsfeldern

AFS ist zugleich die wohl auffälligste, weil sichtbarste Neuerung in der Produktversion 12: Direkt nach dem Start der Software Simufact.forming präsentiert sich dem Anwender eine grafisch ansprechende, initiale Auswahl von Anwendungsfeldern, in denen er sich bewegen kann: Kaltumformung, Warmumformung, Blechumformung, Walzen, Ringwalzen, Freiformschmieden, Wärmebehandlung und Mechanisches Fügen.

Mit der Auswahl des Anwendungsfeldes erschließt sich der Anwender eine Vielzahl von dafür entwickelten prozessspezifischen Funktionen; zugleich beschränkt sich die Software auf die für das konkrete Anwendungsfeld mit seinen spezifischen Prozessen relevanten Funktionen. Kurzum: Die AFS-Technologie verschlankt und vereinfacht die Bedienung von Simufact.forming bei gleichzeitig gestiegenem Funktionsumfang. Der Anwender bedient die Software intuitiver, schneller und effektiver.

Mehr Komfort und schnellere Modellbildung

Innerhalb der spezifischen Anwendungsfelder stellt Simufact.forming praxisnahe Grundeinstellungen (default-Settings) für prozess- und fertigungsspezifische Modellparameter (wie z.B. Temperatur, Material, Kontaktzustände) zur Verfügung. Hier hat Simufact sein über Jahre hinweg gesammeltes Expertenwissen aus der Metallumformung einfließen lassen. Für den Anwender bedeutet das nicht nur mehr Komfort in der Bedienung der Software, sondern auch eine spürbare Zeitersparnis beim Erstellen von Modellen.

Höhere Qualität der Simulationsergebnisse

Simufact hat die Kinematiken in Simufact.forming weiter verfeinert, so dass diese mit noch höherer Realitätsnähe in der Simulation abgebildet werden. Simufact.forming 12 bezieht automatisch kinematische Größen in die Berechnungen mit ein, wie zum Beispiel maschinenspezifische Charakteristika oder auch die Kinematik selbstregelnder Systeme. Die Berücksichtigung unterschiedlicher prozessbeschreibender Kinematiken in der Software gibt dem Anwender die notwendige Flexibilität, um die Simulationsergebnisse so nah wie möglich an die Realität zu bringen.

Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann über das optionale Modul Simufact.forming kinematics auch eigene Subroutinen, also selbst entwickelte Unterprogramme, mit spezifischen Modellen und Regeln einbinden und auf diese Weise Ansätze oder Ergebnisse aus Forschung & Entwicklung in die Simulation einfließen lassen.

Verbesserte Materialbeschreibungen

Von hoher Relevanz für die Qualität der Simulationsergebnisse sind die verbesserten Materialbeschreibungen in Simufact.forming 12: Die bestehenden Materialmodelle wurden weiter optimiert und können damit Materialversagen wesentlich zuverlässiger vorhersagen als vergleichbare Simulationssoftware. Simufact.forming liefert tiefe Einblicke in Vorgänge im Material während der Umformung und erkennt kritische Zustände und Entwicklungen im Material. Die Software trägt dazu bei, in der Umformpraxis auftretende, aber physikalisch bislang nicht erklärbare Qualitätsprobleme anhand von Simulationen nachzuvollziehen - und somit künftig zuverlässiger vorherzusagen.

Verfeinerte Kinematiken und bessere Materialbeschreibungen - beide Produkteigenschaften tragen dazu bei, Umformprozesse noch realitätsnäher mit besserer Ergebnisqualität zu simulieren und damit die Prozesssicherheit zu erhöhen.

Für Unternehmen, die eine Abfolge verschiedener Fertigungsschritte auch simulatorisch zu durchgängigen Prozessketten verbinden wollen, ist die Ergebnisqualität eines jeden einzelnen Simulationsschrittes höchst relevant. Dieser hohe Qualitätsanspruch wird von Kunden wird zunehmend häufiger geäußert; diese Thematik wird Simufact mit seinen drei Produktlinien Simufact.forming, Simufact.welding und Simufact.premap zukunftsweisend begleiten. (mz)

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