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Hannover Messe 2016

Siemens präsentiert sich mit Einfallsreichtum und Erfindergeist

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Der digitale Zwilling schafft den Übergang vom Engineering zur Fertigung

Mit dem "Digital Enterprise" bietet Siemens auch in der Antriebstechnik sowie für alle Branchen der Prozessindustrie Lösungen, die auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt sind. Dabei werden die Planungs- und Betriebswelt für ein ganzheitliches Anlagenmanagement über den gesamten Lebenszyklus einer Industrieanlage vereint. Grundlage sind integrierte Software-Produkte und -lösungen, die Erfassung, Austausch und Dokumentation aller relevanten Daten und somit die Digitalisierung der gesamten Anlage ermöglichen (Integrated Engineering).

Alle Daten stehen dabei zentral und in Echtzeit zur Verfügung. Anwender können so das beim Engineering erzeugte virtuelle, identische Abbild einer Anlage – den digitalen Zwilling – nutzen, um die Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung zu simulieren und zu optimieren. „Der Übergang von „Integrated Engineering“ zu „Integrated Operations“ ist für unsere Kunden in der Prozessindustrie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Industrie 4.0. Wir bieten integrierte Lösungen über den gesamten Anlagenlebenszyklus und als erster Anbieter überhaupt ein durchgehendes Datenmodell“, erläuterte Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives.

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Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem Trend zu nachhaltigem Wirtschaften durchlaufen viele Industrien einen rasanten Wandel. So zum Beispiel die Papierindustrie: Digitale Medien ersetzen immer mehr „klassisches“ Papier und Fasern ersetzen zunehmend ölbasierte Produkte. Gleichbleibend hohe Qualität des Endproduktes, geringer Energie- und Ressourceneinsatz und möglichst variable Produktion sind dabei Schlüsselfaktoren. Diese vielfältigen und komplexen Anforderungen erfordern durchdachte und ganzheitliche Ansätze wie integrierte Antriebssysteme (IDS, Integrated Drives Systems).

Zudem bietet auch hier die Digitalisierung einen zentralen Hebel, um Effizienzpotentiale zu heben und auch anspruchsvolle Kundenanforderungen zu realisieren. Die durchgängigen Engineering-Lösungen von Siemens ermöglichen es, eine Anlagenkonfiguration virtuell zu simulieren und somit die Anlage zu testen, weiterzuentwickeln und eventuell zu vervielfältigen. „Der Einstieg in die Digitalisierung zahlt sich nicht nur bei Neuanlagen aus. Standardisierung, Flexibilität und ein effizientes Anlagen- und Instandhaltungsmanagement ist bei den derzeit radikalen Marktveränderungen gerade auch für Bestandsanlagen essenziell, um wettbewerbsfähig und damit zukunftsfähig zu bleiben“, ergänzte Brandes.

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