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CAD-Arbeitsplatz Sieben Neuheiten für den Konstrukteursarbeitsplatz

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Hier stellen wir Neuheiten für den CAD-Arbeitsplatz vor. Mit dabei sind neue Workstations, antimikrobielle Bürostühle und ein Headset, das sich für das Großraumbüro und das Homeoffice eignet.

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Neue Workstations und Ausrüstung für Homeoffice und Büro stellen wir hier vor.
Neue Workstations und Ausrüstung für Homeoffice und Büro stellen wir hier vor.
(Bild: HP)

Kompakte Leistung: Dell stellt Precision 3240 vor

Unabhängig davon, ob Mitarbeiter künftig wieder im Büro oder weiterhin von zuhause arbeiten, müssen Unternehmen dafür sorgen, ihnen ein moderneres Arbeitsumfeld zu bieten. Dabei spielen kleine und kompakte Geräte, die sich überall problemlos aufstellen lassen, eine zentrale Rolle. Passend dazu hat Dell Technologies mit der Precision 3240 Compact eine Workstation vorgestellt, die mit einem Volumen von 2,3 l gerade mal auf die Größe eines Buches kommt, dabei aber genug Leistung für professionelle Anwendungen bis hin zu VR- und KI-Simulationen liefern soll.

Bis zu sieben 4K-Displays können an dem Gerät im Ultra Small Form Factor betrieben werden. Die Workstation mit Intel-Prozessoren der 10. Generation oder Xeon-CPUs mit bis zu 5,2 GHz bewältigt auch anspruchsvolle Aufgaben. Dazu kommen maximal 64 GB Arbeitsspeicher mit einer Taktrate bis zu 2.933 MHz sowie verschiedene Grafikkarten bis hin zur Nvidia-Quadro-RTX-3000.

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HP erweitert sein Portfolio Z by HP: Leistung und Flexibilität das „neue Normal“ der Arbeitswelt

HP hat sein Portfolio Z by HP erweitert. Die Produktreihe richtet sich an Poweruser und biete Performance, Zuverlässigkeit sowie Flexibilität und erweiterbare Hardware. Mit den neuen Produkten adressiert HP die Herausforderungen der „neuen Normalität“ nach der Covid-19-Pandemie. Anwender bekommen mit Z-Central 4R, Z2-Mini und Z-Book Fury die Tools an die Hand, um überall produktiv zu arbeiten. Mit Z-Central 4R überträgt HP die Leistung seiner Z4-Workstation in einen 1U-Formfaktor. Die integrierten Intel-Xeon-W-Prozessoren mit bis zu 18 CPU-Kernen und die Nvidia-Quadro-RTX-8000-Grafikkarte eignen sich für intensive Workloads.

Dauphin stellt antimikrobielle Sitzgelegenheiten vor

Sauber muss es sein: Corona hat nicht nur die Arbeitswelt nachhaltig verändert. In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens hat sich das Bewusstsein für Hygiene grundlegend gewandelt. Längst gehört zu einem gesunden Arbeitsplatz neben einer ergonomischen Sitzgelegenheit auch ein wirkungsvolles Hygienekonzept – vielen Beschäftigten ist das bei der Rückkehr ins Büro besonders wichtig, wie Umfragen belegen. Eine Forsa-Erhebung im Auftrag des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt (IBA) etwa kommt zu dem Schluss, dass die Hälfte der Arbeitnehmer sich nach Wochen im Homeoffice für die Rückkehr ins Büro verbesserte Hygieneregelungen und -vorrichtungen vom Arbeitgeber wünscht. Künftig sind also auch Abstandsregeln, Infektionsschutz und eine leicht zu reinigende Büro- und Arbeitsplatzeinrichtung ausschlaggebend für das Wohlbefinden der Beschäftigten.

Dauphin begegnet diesen Hygieneanforderungen mit der Micro-Silver-BG-Technologie, die in der Bürodrehstuhlfamilie Stilo sowie dem Mehrzweckstuhl Fiore zum Einsatz kommt. Das antimikrobiell wirkende Material dient – unsichtbar eingearbeitet in Sitzschalen, -bezügen oder Armlehnen – als Prävention gegen Ansteckung durch Bakterien, Viren und Mikroorganismen. Denn wie Studien belegen, fühlen sich Erreger auf Bürostühlen durch die Erwärmung während des Sitzens besonders wohl. Das langlebige Mikrosilber-Additiv kann dabei – als Mikropartikel gleichmäßig im Material verteilt – Abhilfe schaffen.

Headset mit aktiver Geräuschunterdrückung

Aktuell arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Dort lassen sich jedoch nicht immer alle Umgebungsgeräusche und äußeren Einflüsse ausklammern – Flexibilität und Mobilität sind hier besonders wichtig. Bakker Elkhuizen bietet mit dem neuen Headset Tilde Air Premium eine Lösung, um unerwünschte Hintergrundgeräsuche deutlich reduzieren und konzentriert arbeiten zu können.

Der Vorteil gegenüber passiven Kopfhörer-Modellen ist, dass der Tilde Air Premium ohne Schallisolierung auskommt, Hintergrundgeräusche werden nicht einfach eingedämmt, sondern viel mehr reguliert. So kann ebenfalls die eigene Lautstärke angepasst werden. Neben der zentralen Funktion der aktiven Geräuschunterdrückung verfügt das Headset über weitere Features, die das Arbeiten in lauter Umgebung angenehmer, effektiver und zugleich komfortabler gestalten. Der Tilde Air Premium ist mit 40 g besonders leicht, so dass der Anwender diesen beim Tragen kaum wahrnimmt. Das flexible Nackenband unterstützt den Tragekomfort zudem. Technische Produktdetails:

  • 40 g leicht
  • flexibles Nackenband
  • High Definition-Wiedergabe
  • Bluetooth 4.2
  • kompatibel mit Siri und Google Assistant

Ergänzendes zum Thema
TÜV SÜD gibt Tipps zum Kauf von Büromöbeln

Seit März arbeiten viele Menschen in Deutschland im Homeoffice. 60 % würden dies laut einer Umfrage von Statista zumindest teilweise gerne beibehalten. Wer dauerhaft im Homeoffice arbeitet, sollte aber auch die ergonomischen Voraussetzungen schaffen, um keine Schäden wie Rücken- oder Nackenschmerzen davonzutragen. Hilfreiche Tipps für die Auswahl der Büromöbel hat Michael Weber, TÜV SÜD-Produktexperte.

Nach Möglichkeit sollte jeder Heimarbeitende einen festen Arbeitsplatz einrichten, der im Idealfall mit einem ergonomisch passenden Bürostuhl und einem höhenverstellbaren Tisch ausgestattet ist. Ein guter Stuhl soll die natürliche Haltung in allen Sitzpositionen unterstützen und individuell anpassbar sein. „Generell empfiehlt es sich, über den Tag die Positionen zu wechseln, um einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule und Bandscheiben vorzubeugen. Möglich ist das problemlos mit höhenverstellbaren Tischen. Idealerweise verbringt man einige Zeit am Tag im Stehen zum Arbeiten und zum Telefonieren“, rät Michael Weber.

  • Der passende Stuhl: Wenn die Füße in der Luft baumeln, ist das nicht nur auf Dauer unangenehm, sondern auch ungesund. „Die passende Sitzhöhe ist entscheidend. Die Füße sollten auf dem Boden stehen, wobei Ober- und Unterschenkel einen Winkel von etwa 90 Grad bilden sollten“, erklärt Michael Weber. Eine Grundvoraussetzung für die Wahl eines Bürostuhls ist dessen Höhenverstellbarkeit. Zum besseren Komfort sollte der Stuhl über Rollen verfügen (Eignung für Teppich oder Parkett beachten). Ein fünfstrahliges Drehkreuz mit Rollen, welches über die Außenkonturen der Sitzfläche hinausragt, gewährt Standsicherheit.
  • Mechanik der Rückenlehne: Zur Grundausstattung eines ergonomischen Bürostuhls gehört eine Synchronmechanik. Dadurch wird dynamisches Sitzen erst möglich. „Dies bedeutet, dass sich beim Zurücklehnen die Neigung von Sitzund Rückenlehne zugleich nach hinten verlagert. So folgt der Stuhl der natürlichen Körperbewegung und unterstützt die Wirbelsäule dynamisch“, erklärt der TÜV SÜD-Produktexperte. Eine anatomisch geformte Lordosenstütze (auch Lumbalstütze genannt) entlastet den Lendenwirbelbereich und unterstützt die S-Form der Wirbelsäule. Die Rückenlehne sollte bis zu den Schultern reichen, um den ganzen Körper abzustützen.
  • Die Sitzfläche: Die Sitztiefe sollte so gewählt werden, dass der Benutzer ausreichend Auflagefläche für die Oberschenkel hat. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kniekehlen frei bleiben, um die Blutversorgung der unteren Gliedmaßen nicht zu behindern. Bei einigen Modellen ist die Sitzfläche tiefenverstellbar und lässt sich so optimal auf jede Beinlänge einstellen, so dass Oberschenkel und Gesäß gut aufliegen.
  • Stuhl mit oder ohne Armlehnen?: Das ist grundsätzlich eine Geschmacksfrage. Wer häufig vom Platz aufsteht, ist möglicherweise ohne Armlehnen flexibler. Wer sich für Armlehnen entscheidet, sollte ein Modell wählen, dessen Lehnen höhenverstellbar sind. Nur so ist eine Entlastung des Schulterbereichs möglich.
  • Der Schreibtisch bzw. Bildschirmarbeitsplatz: Nachdem rund zwei von drei Arbeitnehmern heutzutage einen Bildschirmarbeitsplatz haben, muss ein Schreibtisch als PC-Arbeitsplatz dienen. Dieser sollte in der Höhe zwischen 65 und 125 Zentimetern elektromotorisch einstellbar sein und über eine ausreichend große, nicht spiegelnde Arbeitsfläche verfügen. So kann beliebig zwischen stehender und sitzender Tätigkeit gewechselt werden. Zwischen Oberschenkel und Tischunterseite sind idealerweise 5,5 bis 10 cm Platz. Wer Unterlagen aus Papier neben sich zur Arbeit benötigt, sollte diesen Platz zusätzlich einrechnen. Viele arbeiten bereits nahezu papierlos und können damit die Breite des Arbeitstisches reduzieren. Ein Tisch ohne Höhenverstellung sollte 74 cm (mit Spielraum von zwei Zentimetern nach oben oder unten) haben. Hier empfiehlt es sich, immer mal wieder aufzustehen. Beispielsweise kann im Stehen gut telefoniert werden.
  • Praktische und technische Aspekte: Je nachdem, wie viele Bildschirme, Tastaturen, Kameravorrichtungen oder Telefone am Tisch Platz finden müssen, sorgen ein vorgesehener Kabellauf durch die Tischplatte, ein Kabelkanal sowie Kabelführungen unter der Tischplatte für mehr Ordnung. So führen alle Leitungen gesammelt zur Steckdose bzw. zum WLAN-Anschluss.
  • Auf geprüfte Sicherheit achten: Bei der Wahl des Schreibtischs und passenden Stuhls sollte noch ein Blick auf das Material geworfen werden. Es empfiehlt sich zu überprüfen, ob die verwendeten Materialien auf Schadstoffe untersucht wurden. Geräte, die das blaue TÜV SÜD-Oktagon und das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit aufweisen, sind auf Bedienbarkeit, Schadstoffe und Dauernutzung sowie auf ergonomische Mindestanforderungen getestet. Zudem sind diese Geräte auf alle aktuellen Qualitäts- und Sicherheitsstandards geprüft.

Lenovo stellt neue stationäre Workstation vor

Mit der Einführung der Think-Station P620 stellt Lenovo den ersten Vertreter einer neuen Generation von stationären Workstations vor. Ausgestattet mit den brandneuen AMD-Ryzen-Threadripper-PRO-Prozessoren vereint die neue Think-Station beispiellose Leistungsstärke, Performance und Flexibilität in einer Single-Socket-CPU-Plattform, so Lenovo. Dank zwei CPUs in einem Single-Prozessor-System ist für Multithread-Anwendungsumgebungen ISV-zertifiziert.

Die heutigen digitalen Arbeitsumgebungen sind vollgepackt mit immer größer werdenden Projekten und immer komplexeren Arbeitsabläufen. Von Design und Visualisierung bis hin zu Rendering und KI benötigen professionelle Anwender eine Workstation, die nicht nur Schritt halten, sondern das bisher Mögliche übertreffen kann, heißt es. Die Think-Station P620 biete unvergleichliche Leistung und Konfigurierbarkeit, um die individuellen Anforderungen jedes Kunden in einer Weise zu erfüllen, wie es bisher nicht möglich war. Neben den 64 Kernen bieten die Threadripper-PRO-Prozessoren außerdem Taktraten von bis zu 4,3f GHz, 128 Lanes mit PCIe 4.0-Bandbreite und 8-Kanal-Speicherunterstützung. Zusätzlich zu Geschwindigkeit und Flexibilität werde eine unübertroffene Anzahl an Kernen für Multi-Threading-Workloads in einer Single-Socket-Plattform möglich.

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