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E/A-System Sicherheit skalieren

Lütze Transportation stellt auf der Innotrans 2014 ein skalierbares sicherheitsgerichtetes E/A-System mit 1-Kanal-Architektur vor. Das System ist modular aufgebaut. Dadurch ergeben sich nahezu unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten.

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Über den internen sicheren L-Bus-2 können SIL-2-Baugruppen (gelb) und SIL-0-Module gemeinsam aufgeschaltet werden.
Über den internen sicheren L-Bus-2 können SIL-2-Baugruppen (gelb) und SIL-0-Module gemeinsam aufgeschaltet werden.
(Bild: Lütze)

Am modular erweiterbaren und dezentralen E/A-System Lion von Lütze Transportation können sowohl sichere (SIL-2) als auch nicht-sichere (SIL-0) E/A-Baugruppen an einer Station mit demselben Feldbus gesteuert werden. Redundante Komponenten oder Netzwerke für die Verarbeitung sicherheitsrelevanter Signale sind nicht mehr notwendig. Auf Schienenfahrzeugen müssen sichere Funktionen also nur dort installiert werden, wo sie tatsächlich benötigt werden. Die Vorteile: Kosteneinsparung, geringer Verdrahtungsaufwand, Gewichtseinsparungen und weniger Aufwand bei der Zulassung. Durch die flache Bauweise kann Lion unter dem Führertisch oder in der Wandverkleidung montiert werden.

Als skalierbares SIL-2-E/A-System (gemäß der EN50126, EN50128 und EN50129) ermöglicht Lion je nach Anwendungsbereich den Anschluss bzw. die Kombination unterschiedlicher sicherer und nicht-sicherer Module: Buskoppler, Zeilenkoppler sowie digitale und analoge E/A-Module. Bis zu 32 E/A-Module lassen sich in nahezu unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten aufschalten. Aufgrund des Tauschs des Bus-Kopplers kann zwischen verschiedenen Feldbus-Systemen wie MVB oder Ethernet (CIP, TRDP und Profinet) gewechselt werden. (sh)

Innotrans 2014: Halle 6.2, Stand 20

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