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Maschinensicherheit Sichere Robotik und Smart Factory im Fokus

| Redakteur: Jan Vollmuth

Wie lässt sich eine echte Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) sicher umsetzen? Wie behalten Konstrukteure und Anwender auch bei modular aufgebauten und verteilten Maschinen und Anlagen die Übersicht? Antworten auf diese Fragen gibt Pilz Messestandes auf der SPS IPC Drives 2016.

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(Bild: Pilz)

Der modulare Aufbau von Anlagen ist ein Schlüssel zur flexiblen und vernetzten Produktion im Sinne von Industrie 4.0. Mit dem komplett mit Pilz Lösungen automatisierten Smart-Factory-Demonstrator zeigt Pilz in Nürnberg, wie individualisierte Produkte schnell, flexibel und kosteneffizient gefertigt werden können. Die modular aufgebaute Produktionsstraße veranschaulicht die Kommunikation verteilter Automatisierungssysteme im Zusammenspiel mit Aktorik und Sensorik. Das Industrie-4.0-fähige Automatisierungssystem PSS 4000 koordiniert den Ablauf aller vernetzten Komponenten – Sicherheit und Automation vom Engineering bis hin zur Visualisierung.

Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand

Auf dem Messestand von Pilz erleben die Besucher wie Mensch und Roboter ohne trennende Schutzeinrichtungen sicher zusammen arbeiten können. Gezeigt wird eine industrietypische Roboter-Applikation, die nach dem Prinzip der Leistungs- und Kraftbegrenzung mit Pilz Produkten abgesichert wird und durch Pilz CE-zertifiziert wurde. Sie ermöglicht eine tatsächliche Kollaboration von Mensch und Maschine. Auf der Messe erklären die Experten die notwendigen Schritte bis zu CE-Kennzeichnung. Eine zentrale Rolle spielt das neue Kollisionsmessgerät PROBmdf. Es misst die auf den menschlichen Körper einwirkenden Kräfte im Falle einer Kollision mit dem Roboter. Die Kollisionsmessung ist Bestandteil des kompletten Dienstleistungsangebots von Pilz für die Validierung gemäß der neuen MRK-Norm ISO/TS 15066.

Neben dem Thema MRK steht bei den Dienstleistungen der Bereich Energiemanagement im Mittelpunkt des Messeauftritts: Pilz unterstützt praxisnah Unternehmen bei der Einführung eines systematischen Energiemanagements bis hin zur Zertifizierung nach ISO 50001. Die Experten von Pilz zeigen Energieeffizienz-Potenziale auf und helfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Mit einem zertifizierten Energiemanagement leisten Unternehmen einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Neuheiten bei Sensorik, Steuerung und Aktorik

In Nürnberg zeigt Pilz eine Reihe von Neuheiten aus den Bereichen Sensorik-, Steuerungs- und Antriebstechnik und den passenden Diagnose- und Visualisierungssystemen sowie Software. Neu sind auch die Lichtgitter PSENopt II, die den sicheren Eingriff in den Produktionsprozess und je nach Anforderung Finger- und Handschutz erlauben. Neben dem bereits vorgestellten, weltweit ersten Typ 3-Lichtgitter sind PSENopt II nun auch als Typ 4-Variante verfügbar. Anwendungen bis PL e gemäß IEC/EN 61496-1/-2 sind möglich.

Dazu kommen die neuen Lichtgitter PSENopt slim. Mit ihrer schmalen Bauform können sie vor allem in platzkritischen Anwendungen sowie in Torsystemen eingesetzt werden. Dort erfüllen die Typ 2- und Typ 4-Lichtschranken ebenfalls, je nach Anforderung, Finger- und Handschutz.

Der codierte Sicherheitsschalter PSENcode lässt sich nun auch in der kompakten Bauform mit Safety Device Diagnostics verwenden. Diese besteht neben den Sensoren aus einem Feldbusmodul plus Verteiler und bietet eine einfache und umfangreiche Diagnose von Sicherheitsgeräten.

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