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Servoantrieb Servoantriebe weiter im Aufwind

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Der Markt für Servoantriebe ist weiterhin wachsend, knapp zwei von drei Maschinenbauern rechnen in der Zukunft mit einem steigenden Bedarf. Große Trends bestehen in diesem Markt im verstärkten Einsatz ethernetbasierter (auch sicherer) Protokolle sowie der Integration unterschiedlicher Sicherheitsfunktionen in den Servoantrieb. Das hat eine aktuelle unabhängige Studie ergeben, die von Dipl.-Betriebswirtin Michaela Rothhöft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen, freiberuflich durchgeführt wurde.

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Bekanntester Hersteller für Servoantriebe ist, laut der aktuellen Marktstudie zu Servoantrieben, nach wie vor die Firma Siemens mit 83%. In den letzten Jahren hat aber SEW von 32 % 2003 auf heute 54 % stark aufgeholt.
Bekanntester Hersteller für Servoantriebe ist, laut der aktuellen Marktstudie zu Servoantrieben, nach wie vor die Firma Siemens mit 83%. In den letzten Jahren hat aber SEW von 32 % 2003 auf heute 54 % stark aufgeholt.
(Bild: Siemens )

Im Rahmen dieser Wiederholung von Studien aus den Jahren 2003, 2007 und 2011 gaben im Januar/Februar 2015 deutschlandweit 249 Maschinenbauer und Ingenieurbüros Auskunft über Kaufverhalten, technische Anforderungen und zukünftige Entwicklungen zum Thema Servoantriebe.

Motion Control sowohl dezentral als auch zentral

Die Nachfrage nach dieser Antriebsart ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Während 2003 lediglich 24 % der Maschinenbauer 200 und mehr Servoantriebe im Jahr benötigten, sind es heute bereits 41 %. Im Verpackungsmaschinenbau erwerben 37 % sogar mehr als 500 Servoantriebe jährlich. Zukünftig möchten dabei immer mehr Maschinenbauer ihre Gesamtbewegungslösung (Motion Control) entweder nur dezentral oder sowohl zentral als auch dezentral realisieren. Während derzeit noch 61% Teilnehmer diese ausschließlich zentral in der Steuerung lösen, erwarten dies demnächst nur noch 48 %.

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Bekanntester Hersteller für Servoantriebe ist nach wie vor die Firma Siemens mit 83%. In den letzten Jahren hat aber SEW von 32 % 2003 auf heute 54 % stark aufgeholt. Diese gestiegene Bekanntheit spiegelt sich auch in einer deutlich größeren Anzahl an Kunden wider. Zudem etablieren sich traditionelle Steuerungshersteller wie z.B. B & R, Beckhoff und Rockwell immer mehr in diesem Markt. So überrascht es auch nicht, dass heute deutlich häufiger „alles aus einer Hand“ als Kaufgrund genannt wird als noch vor 12 Jahren. Aber auch die Erfüllung technischer Anforderungen, wie z.B. die Baugröße, ist von steigender Bedeutung. (jup)

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