Sensorik Sensorlösungen für stark reflektierende Objektoberflächen

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Christian Fiebach* / Jan Vollmuth

Glänzende, extrem reflektierende oder gar spiegelnde Objekte aus unterschiedlichen Materialien bereiten bei der Sensorabfrage immer wieder Probleme. Die vermeintlich naheliegenden Lösungen müssen nicht immer die Besten sein, wie dieser Beitrag zeigt.

Anstelle von Optosensoren bieten sich u.a. Ultraschallsensoren (hier als Taster) zur Abfrage von Objekten mit schwierigen Oberflächen an. Die Geräte arbeiten nach dem Echo-Laufzeit-Verfahren, bei der die Zeit gemessen wird, die ein Schallimpuls zu einer Objektoberfläche und zurück benötigt.
Anstelle von Optosensoren bieten sich u.a. Ultraschallsensoren (hier als Taster) zur Abfrage von Objekten mit schwierigen Oberflächen an. Die Geräte arbeiten nach dem Echo-Laufzeit-Verfahren, bei der die Zeit gemessen wird, die ein Schallimpuls zu einer Objektoberfläche und zurück benötigt.
(Bild: ipf electronic gmbh)

Optische Sensoren sind oftmals erste Wahl, wenn es um die Detektion von Objekten in verschiedensten Applikationen geht. Vor allem hohe Reichweiten und die leichte Justierung aufgrund des in der Regel gut sichtbaren Lichtflecks sprechen für solche Lösungen. Wegen ihrer einfachen Montage werden insbesondere Taster bevorzugt.

Doch je höher der Glanzgrad eines Objektes, sei es zum Beispiel aus Metall, Glas oder Kunststoff, desto mehr Komplikationen sind zu erwarten. Dabei muss nicht immer das Material ursächlich sein, unterschätzt wird u.a. auch der Einfluss von benetzten Bauteiloberflächen etwa durch Öle, Fette, Kühl- oder Schmiermittel, da solche Medien den Oberflächenglanzgrad entscheidend erhöhen und die Detektion mit Optosensoren problematisch machen können.