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Sensorik Sensorik-Spezialist setzt auf Kompatibilität als Vertrauensfaktor

| Redakteur: Jan Vollmuth

Beim Einsatz von Sensoren birgt ein Zuviel an Individualität Risiken für den Anwender: Abgekündigte Komponenten oder langfristige Änderungen im Sortiment eines Anbieters können dann schnell ein Problem darstellen. Der Sensorik-Spezialist Autosen setzt bei seinen Produkten daher auf Einheitlichkeit, Kompatibilität und Standards.

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Autosen vertreibt seine Produkte ausschließlich direkt übers Internet und per Katalog und kann daher seine Produkte bis zu 50 % günstiger anbieten als vergleichbare Produkte am Markt.
Autosen vertreibt seine Produkte ausschließlich direkt übers Internet und per Katalog und kann daher seine Produkte bis zu 50 % günstiger anbieten als vergleichbare Produkte am Markt.
(Bild: Autosen/Cadera Design)

Zukunftssicherheit steht bei Auftraggebern im Anlagen- und Maschinenbau meist weit oben im Lastenheft. Um diese Zukunftssicherheit zu erreichen, steckt für den Konstrukteur der Erfolg oft im Detail, zum Beispiel in der Sensorik. Unentbehrlich geworden für die Automatisierung, spielen Sensoren als hoch spezialisierte Komponenten eine Schlüsselrolle in jeder Anlage. Umso wichtiger sind deren Kompatibilität und Interoperabilität, um die von den Kunden geforderte Nachhaltigkeit von Investitionen gewährleisten zu können.

Auf Kompatibilität eingestellt

Spezielle Bauformen, proprietäre Lösungen – ein Zuviel an Individualität birgt Risiken für den Anwender: Er wird durch stark auf seine Anforderungen zugeschnittene Lösungen rasch in seiner Beschaffung eingeschränkt und bindet sich auf diese Weise gegebenenfalls langfristig an einen Anbieter. Abgekündigte Komponenten oder langfristige Änderungen im Sortiment können in diesem Fall schnell ein ernstes Problem darstellen.

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Um seinen Kunden diese Risiken von vorneherein zu ersparen, setzt der Sensorik-Spezialist Autosen bei seinen Produkten auf Einheitlichkeit, Kompatibilität und Standards. Und auch sonst blickt das Essener Unternehmen gerne einmal über den Tellerrand der eigenen Branche, um Erfolgskonzepte auf die Sensorik zu übertragen. So wurden Autosen-Produkte von Anfang an ausschließlich über das Internet vertrieben. Mit Erfolg: Immer mehr Konstrukteure, Anlagenbetreiber und Einkäufer ordern ihre Komponenten online auf Autosen.com – fast 2000 Kunden zählt das 2011 gegründete Unternehmen heute, darunter viele Stammkunden. „Die unbedingte Kompatibilität ist mit Sicherheit ein wesentlicher Vertrauensfaktor“, so Philipp Boehmert, Handlungsbevollmächtigter und Gesamtverantwortlicher für den Bereich Marketing und Vertrieb bei Autosen, „gerade bei einem reinen Online-Vertrieb wie Autosen.“

Erfolgreiche Strategie aufgegriffen

Die Automobilindustrie hat es vorgemacht: Mit Gleichteilestrategien lassen sich erheblich Synergien heben und große Kostenvorteile realisieren. Die gleichen Teile finden sich in unterschiedlichen Produkten respektive Autotypen oder sogar -marken. Im – aus Sicht der Marketing-Strategen – Idealfall bemerkt der Kunde davon nichts. Im Anlagenbau jedoch ist die Gemengelage eine andere. Hier soll der Auftraggeber gerade wissen, dass und wie er von einer solchen Strategie profitiert.

Dieses erfolgreiche Prinzip: eine begrenzte Zahl unterschiedlicher Bauteile und -gruppen in möglichst vielen ähnlichen Anwendungen einzusetzen, hat Autosen in der Positionssensorik eingeführt. Hier reichen eine Handvoll Bauformen optischer und induktiver Sensoren für die meisten Anwendungen aus. Daher vertreiben die Sensor-Spezialisten in erster Linie optische und induktive Sensoren sowie die dazugehörige Verbindungstechnik.

Vielseitiger Reflexlichttaster

Der Autosen AO001 beispielsweise, ein Reflexlichttaster mit Hintergrundausblendung, Edelstahlgehäuse nach den Schutzarten IP67 / IP 68 / IP 69K und doppelten Dichtungen ist ein regelrechtes Universalgenie. Er bietet beste optischer Performance in allen Standardapplikationen und ist auch in Nassbereichen und in der Lebensmittelproduktion einsetzbar. Mittlerweile findet er sich unter anderem im Werkzeugmaschinenbau, in der Fleisch- und Getränkeindustrie und der Holzverarbeitung. Selbst in der industriellen Fertigung von Kerzen kommt der AO001 zum Einsatz. Ähnlich breit ist das Einsatzspektrum der induktiven Sensoren AI001-005 mit Schaltabständen von 2 mm bis 15 mm.

Die für Ende dieses Jahres geplante Erweiterung des Portfolios wird an der grundsätzlichen Sortimentspolitik nichts ändern: Etablierte Bauformen mit breitem Anwendungsspektrum werden das Programm abrunden.

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