HPC Sechs Mythen rund um High Performance Computing auf dem Prüfstand

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Bis vor zwanzig Jahren wurde High Performance Computing (HPC) hauptsächlich von größeren Unternehmen wie BMW, Ford, GE, GM oder Siemens – die sich die Anschaffung von HPC-Systemen leisten konnten – für technische Simulationen eingesetzt. Nach und nach entdecken jedoch auch Unternehmen außerhalb der Automobil- und Luftfahrtindustrie den Nutzen von HPC als strategische Technologie, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

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Bis vor zwanzig Jahren wurde High Performance Computing (HPC) hauptsächlich von größeren Unternehmen eingesetzt.
Bis vor zwanzig Jahren wurde High Performance Computing (HPC) hauptsächlich von größeren Unternehmen eingesetzt.
(Bild: Nmedia - fotolia.de)

Dank erschwinglicher und leistungsfähiger Hardware hält HPC nun auch allmählich Einzug in mittelständische Betriebe. Dennoch gibt es nach Ansicht von Ansys weiterhin viele falsche Vorstellungen bezüglich HPC, die den verstärkten Einsatz in der Produktentwicklung verhindern. Hier kann HPC zweifellos für einen höheren Return on Investment sorgen – wenn da nicht die sechs Mythen wären:

Mythos Nr. 1: High Performance Computing ist nur auf Supercomputern verfügbar

HPC ist heute auf Computern aller Größenordnungen verfügbar, von Tablets der Einstiegsklasse, auf denen Ansys Mechanical ausgeführt werden kann, über Multicore-Laptops, Desktop-Computer, größere Workstations bis hin zu Computer-Clustern. Simulationsexperten können die auf ihrem Desktop verfügbare beträchtliche HPC-Leistung nutzen.

Mythos Nr. 2: HPC ist nur für Computational Fluid Dynamics (CFD)-Simulationen geeignet

Strukturmechanische oder elektromagnetische Simulationen sind für HPC-Lösungen ebenso geeignet wie CFD-Simulationen. Schließlich skaliert der komplette Satz von Ansys-Benchmarks für die Strukturmechanik – einschließlich verschiedener Löser-Arten und Modellgrößen – auf 80 Kernen!

Mythos Nr. 3: Ich brauche kein HPC, da ich meine Aufgabe schnell genug erledigen kann

Viele Anwender begrenzen die Größe oder Detailfülle für fast jedes verwendete Modell aufgrund der Rechenkapazität und/oder der Durchlaufzeit. Größere/nichtlineare Simulationen, die genauere Einblicke liefern könnten, werden also vermieden. HPC kann solche Einblicke ermöglichen.

Mythos Nr. 4: Ohne internen IT-Support ist die Einführung eines HPC-Clusters nicht möglich

Das Einrichten und Managen eines HPC-Clusters ist nicht einfach, aber zweifellos machbar. Auch weil Ansys mit strategischen HPC-Partnern (wie Intel, NVIDIA, HP, IBM und Fujitsu) zusammenarbeitet, um Spezifikation und Einsatz von HPC für die Anwender zu erleichtern.

Mythos Nr. 5: Parallele Skalierbarkeit ist immer mehr oder weniger gleich

Ansys hat sich sehr stark auf die Entwicklung von HPC-Software konzentriert und dadurch einzigartige Fähigkeiten auf der heute verfügbaren Hardware, aber auch für zukünftige Hardware-Lösungen erreicht. Daher weiß Ansys, dass für jede Softwareversion umfangreiche und nachhaltige HPC-Softwareentwicklungen erforderlich sind, so dass die parallele Performance ein Alleinstellungsmerkmal bleibt.

Mythos Nr. 6: HPC-Software und -Hardware sind relativ teuer

Während die Kosten für HPC-Hardware aufgrund sinkender Fertigungskosten eines Massenmarktes zurückgegangen sind, müssen weiterhin hohe Investitionen in die Softwareentwicklung getätigt werden. Diese entstehen durch die Notwendigkeit, mit der sich ständig verändernden Computing-Landschaft Schritt zu halten.

HPC der Wertschöpfung anpassen

Der Schlüssel liegt letztlich darin, dass die Kosten von HPC der Wertschöpfung angepasst werden – und HPC bietet den größtmöglichen Return on Investment. Schließlich ermöglicht HPC sowohl eine verbesserte Produktivität in der Entwicklung durch die Beschleunigung des Simulationsdurchsatzes wie auch realitätsgetreuere Erkenntnisse zur Produktleistung, die auf andere Weise nicht gewonnen werden können. Ansys will weiterhin in HPC investieren und damit sicherstellen, dass die Produkte echte Höchstleistungen auf den neuesten HPC-Architekturen bieten, mit einem stetig steigenden Grad an Parallelverarbeitung. (mz)

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