Werkstückschutz Schutzhülsen für sichere Druckluftanwendungen

Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Um industrielle Druckluftanwendungen zu optimieren, hat Swepro spezielle Schutzhülsen aus Edelstahl und Kunststoff für Druckluftdüsen entwickelt. Durch die neue POM-Kunststoffhülse sollen Beschädigungen und Kratzer an empfindlichen Werkstücken vermieden werden.

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POM-Kunststoffhülse und Edelstahl-Schutzhülse
POM-Kunststoffhülse und Edelstahl-Schutzhülse
(Bild: Swepro)

Die Edelstahl-Schutzhülse wurde so konzipiert, dass die Düse durch die seitlichen Öffnungen mit Umluft versorgt wird, damit das Venturiprinzip der Düse weiterhin funktioniert und das Blasbild sowie die Blaskraft erhalten bleiben. Die Kunststoffhülse aus Polyoxymethylen (POM) hat die gleiche Konstruktion. Der Unterschied liegt im weicheren Werkstoff. POM ist ein Kunststoffmaterial, das sich aufgrund seiner Festigkeit sowie gutem Gleit- und Abriebverhalten als Werkstoff für kritische Anwendungen eignet.

Sonderanfertigungen für individuelle Anwendungen

Die Schützhülsen können für viele Düsenformen und Anwendungen gefertigt werden. So hat ein namhafter Automobilzulieferer die Swepro Group mit der Entwicklung einer Schutzhülse beauftragt, um die Produktqualität zu verbessern. Bei der Reinigung von Achsen und Getriebeteilen kam es verstärkt zu einer Wertminderung der Produktionseinheiten, da die Werkstücke zerkratzt und beschädigt wurden. Die Swepro Group entwickelte eine Sonderanfertigung der Schützhülse aus POM, die als Puffer das zu bearbeitende Material schützt und die Produktqualität sichern soll.

Die Schutzhülsen kommen im Maschinenbau bis hin zu HighTech-Anwendungen in der Luftfahrt-, der chemischen, der Kraftfahrzeug- und der Elektroindustrie zum Einsatz.

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