EMO 2013 Schunk zeigt 20 Benchmarkprodukte für die Fertigungstechnik

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Nur noch wenige Tage, dann dreht sich zur EMO 2013 in Hannover wieder alles um die Metallbearbeitung. Auch der Spanntechnikspezialist Schunk präsentiert dort eine Vielzahl von Neuheiten.

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Dr. Markus Klaiber, Dipl.-Ing. (TH) ist Technischer Geschäftsführer der Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen/Neckar.
Dr. Markus Klaiber, Dipl.-Ing. (TH) ist Technischer Geschäftsführer der Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen/Neckar.
(Bild: Schunk)

Unter dem Motto „Es ist Zeit, Potenziale zu nutzen“ zeigt der Spezialist für Spanntechnik und Greifsysteme auf der EMO 2013 eine Vielzahl von Neuheiten. In einem Interview spricht der technische Geschäftsführer, Dr. Markus Klaiber, über Messehighlights, Trends und Erwartungen.

Welche Bedeutung hat die EMO für Schunk?

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Als weltweit führende Messe im Bereich der Metallbearbeitung ist die EMO die ideale Plattform, um unsere technische Kompetenz in der Spanntechnik und bei Greifsystemen unter Beweis zu stellen. Unter dem Motto „Es ist Zeit, Potenziale zu nutzen“ präsentieren wir in diesem Jahr über 20 neue Benchmarkprodukte, die in der Fertigungstechnik Maßstäbe setzen.

Um welche Potenziale geht es?

Im Mittelpunkt stehen die Themen Produktivität, Zuverlässigkeit und Flexibilität. In den vergangenen Jahren gab es in der Nullpunktspanntechnik, bei Präzisionswerkzeughaltern und in der Automatisierung von Fertigungsprozessen enorme Entwicklungssprünge. Wir möchten Anwendern auf der EMO zeigen, welche Chancen in den Modulen stecken.

Was sind Ihre persönlichen Messehighlights?

Drei Innovationen stechen besonders hervor: So gibt es den preisleistungsoptimierten Hochleistungswerkzeughalter Tendo E compact ab sofort auch für den unter wirtschaftlichen Aspekten besonders attraktiven Schaftdurchmesser 16. Er eröffnet völlig neue Effizi-enzpotenziale beim Downsizing von Werkzeugen für die Volumenzerspanung. Zum zweiten das Handspannfutter Rota-S flex. Es wiegt bis zu 60 % weniger als konventionelle Drehfutter und deckt einen enormen Spannbereich ab. Und schließlich die Schwerlastroboterkupplung Vero-S NSR maxi 220. Sie ermöglicht rasante Palettenwechsel in der Schwerge-wichtsklasse bis 1.000 kg.

Worauf sollten Anwender bei ihren Investitionsentscheidungen besonders achten?

Aus Sicht von Schunk gibt es sieben Megatrends, die Module und Anlagen erfüllen müssen, damit Anwender in Zukunft erfolgreich sind: Intelligenz, Sicherheit, Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und vor allem Einfachheit. Wer seine Kaufentscheidungen auf diese Faktoren hin überprüft, wird lange Freude an seinen Investitionen haben.

Wie schätzen Sie derzeit die konjunkturelle Situation ein?

Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise machen sich weiterhin in einigen Regionen Eu-ropas und der Welt bemerkbar. Insgesamt spüren wir aber, dass der Markt deutlich anzieht. Das Schunk Präzisionswerkzeughaltersystem Tedno und das Schunk Nullpunktspannsystem Vero-S verzeichnen international so hohe Zuwachsraten, dass wir in diesem Jahr insgesamt 30 Mio. Euro in unsere beiden Spanntechnikstandorte Lauffen und Mengen investieren. Viele Anwender haben erkannt, welche Potenziale in diesen Modulen stecken. (mz)

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