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Vibrationssensor Schockmessung bei der Maschinenüberwachung

| Redakteur: Jan Vollmuth

Im Rahmen der vorausschauenden Wartung ist es z.B. bei Kompressoren erforderlich, neben den Betriebsschwingungen auch kurze Stoßimpulse zu erfassen. Dies erfordert Schwingungsaufnehmer mit reduzierter Empfindlichkeit.

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(Bild: Synotech)

Diese bei einer Maschine auftretenden kurzen Stoßimpulse können etwa durch lose Teile hervorgerufen werden. Werden zu deren Erfassung herkömmliche Vibrationssensoren eingesetzt, so können diese durch die kurzen und oft energiereichen Impulse übersteuert und in die Sättigung gefahren werden. Sinnvolle Messergebnisse sind dadurch nicht zu erwarten. Daher setzt man für solche Untersuchungen ausschließlich Sensoren mit deutlich reduzierter Empfindlichkeit ein.

So weist zum Beispiel der Schwingungsaufnehmer 603C00 von Synotech eine Empfindlichkeit von 10 mV/g auf und misst Beschleunigungen im Bereich von ±500 g.

Aufgrund seiner oberen Grenzfrequenz von 10 kHz kann er für Schwingungsmessungen an Maschinen mit Drehzahlen bis 600.000 U/min eingesetzt werden. Sein ICP-Verstärker liefert ein hohes, niederohmiges Spannungssignal mit gutem Signal/Rauschverhältnis. Hierdurch ist die sichere Übertragung des Messsignals auch über große Entfernungen gewährleistet.

Der Sensor 603C002 arbeitet bei Temperaturen zwischen -54 °C und 120 °C. Für Anwendungen in explosionsgefährdeten Umgebungen steht eine entsprechend ATEX-zertifizierte Version zur Verfügung. (jv)

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