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Switch Schneller Zugriff auf CAD-Modelle

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Seit der Maschinenbauer Schubert seine Netzwerk-Technologie erneuert hat, gehören lange Ladezeiten und hoher Verwaltungsaufwand der Vergangenheit an. So können die Entwickler nun deutlich schneller auf die benötigten Daten wie CAD-Modelle zugreifen.

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Das lange Warten hat ein Ende.
Das lange Warten hat ein Ende.
(Bild: Schubert)

Eine leistungsfähige und verlässliche IT-Infrastruktur ist für jedes Unternehmen von großer Bedeutung. So auch für den Hersteller von Verpackungsmaschinen Gerhard Schubert aus dem schwäbischen Crailsheim. Das Unternehmen betreibt eine ganze Reihe an bandbreitenintensiven Anwendungen – unter anderem ein CAD-System und eine Lösung für Internet-Telefonie. Die Entwicklung des Unternehmens brachte die eingesetzte Netzwerk-Technologie aber an ihre Grenzen.

Veraltete Netzwerkstruktur

„Unsere alte Netzwerk-Infrastruktur bremste uns aus. Sie konnte der Belastung nicht mehr standhalten und war auch nicht in der Lage, sich an unser Unternehmenswachstum anzupassen. Unser Datenvolumen hat sich im Laufe der letzten zehn Jahre verfünffacht, während die Zahl unserer Mitarbeiter im selben Zeitraum um rund 15 % angewachsen ist“, sagt Henning Schubert, Datenbank- und System-Administrator des Maschinenbauers.

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Die Überlastung des Netzwerks zeigte sich beispielsweise beim Zugriff der Ingenieure auf ihre CAD-Daten. Es dauerte sehr lange, bis eine ganze Datei geladen war. Die Mitarbeiter mussten dabei bis zu 25 Minuten warten. Da ist es kein Wunder, dass sich Henning Schubert und seine IT-Kollegen immer häufiger Beschwerden der Anwender anhören mussten und deshalb an der Erneuerung der Infrastruktur kein Weg mehr vorbeiführte. Die bis dato bei Schubert eingesetzte Netzwerk-Technologie war bereits sieben Jahre alt, bestand aus insgesamt 38 1-Gigabit-Switches und musste komplett ausgetauscht werden.

Tests in Frage kommender Lösungen

Zu diesem Zweck prüfte das Unternehmen die Lösungen mehrerer Anbieter und testete sie an Tools wie dem Setup seiner Internet-Telefonie. Dabei stand nicht nur die Performance der in Frage kommenden Switches auf dem Prüfstand, sondern noch eine ganze Reihe weiterer Faktoren wie etwa den Geräuschpegel. „Dabei setzten sich Switches von Dell durch“, erläutert Administrator Schubert das Ergebnis und begründet: „Mit ihnen fanden wir eine Lösung, die uns die nötige Power und Skalierbarkeit bietet und gleichzeitig niedrige Betriebskosten gewährleistet.“

Gemeinsam mit seinem Technologie-Partner, dem Heilbronner Systemintegrator Phalanx IT, führte der Maschinenbauer acht 10-Gigabit-Core-Switches und dreißig 10-Gigabit-Access-Switches von Dell ein. Die Unterschiede zu früher sind seither an allen Ecken und Enden zu spüren.

Die Ingenieure von Schubert beispielsweise können ihre CAD-Dateien in einem Drittel der Zeit laden und damit deutlich produktiver arbeiten. Und weil auch die ERP-Software und die Voice-Over-IP-Anlage des Unternehmens heute schneller laufen, kann es schneller und besser auf die Kundenwünsche reagieren.

Reduzierter Zeitaufwand für die Verwaltung

Da die neue Infrastruktur einfach zu verwalten ist, profitieren aber auch Henning Schubert selbst und seine Kollegen ganz unmittelbar von dem Umstieg. Das Dell Networking Open Automation Framework (OAF) automatisiert die Konfiguration, vereinfacht das Scripting und hält damit den Zeitaufwand für die Verwaltung möglichst gering. „In der Vergangenheit mussten wir unsere Switches über Menüs und Befehlszeilen betreiben“, sagt der Administrator. „Jetzt lassen sie sich alle über ein und dieselbe Schnittstelle verwalten. Dadurch benötigen wir nur noch ein Viertel der Zeit, um einen neuen Switch in Betrieb zu nehmen.“

Neben Aufwand und Zeit spart sich das Unternehmen durch den Umstieg aber auch bares Geld. Die Energiekosten für den Betrieb und die Kühlung der Netzwerk-Infrastruktur sind „dramatisch“ gesunken, sagt Schubert. Zu guter Letzt sieht er den Maschinenbauer jetzt auch besser für die Zukunft und ein weiteres Wachstum gerüstet: „Unsere neuen Switches brauchen nur noch wenig Platz. Im Bedarfsfall können wir problemlos weitere hinzufügen und müssen uns keine Gedanken über den Platz für ein zusätzliches Rack machen.“ . (mz)

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