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Schaltplangenerator Schaltplangenerator erstellt automatisiert Schaltpläne

| Redakteur: Reinhard Kluger

Zunehmende Komplexität und steigender Termindruck lassen oft wenig Zeit für die Planung und Erstellung der elektrotechnischen Dokumentation. Bei diesen Aufgaben kann ein sogenannter Schaltplangenerator unterstützen. So steigert man nachhaltig die Effizienz und reduziert Kosten.

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(WSCAD)

Setzen Unternehmen auf einen Schaltplangenerator oder auch ProjectWizard, können sie ihre Produktivität deutlich steigern und Abläufe standardisieren. Denn gerade bei immer wiederkehrenden oder gleichartigen Dokumentationen ist eine automatisierte Schaltplanerstellung der manuellen Schaltplanerstellung vorzuziehen.

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Mittels vordefinierter Objekte erzeugt der Konstrukteur seine Detailplanung in einer Tabelle und nicht wie üblich im Schaltplan. Dabei werden in einem einzigen Vorgang der Schaltung die entsprechenden Materialien sowie weitere Parameter zugewiesen bzw. verknüpft und zentral im Wizard organisiert. Das gesamte Engineering erfolgt ohne das Editieren von Schaltplanseiten. Im Anschluss an das Engineering erfolgt die automatische Erzeugung des Schaltplans mittels Schaltplangenerator - quasi „auf Knopfdruck“. In diesem Vorgang werden alle im Wizard zugewiesenen Werte in den Schaltplan übertragen und der Konstrukteur erhält einen vollwertigen Schaltplan, mit dem er dann weiter arbeiten kann.

Ein Baukastensystem mit vielen Möglichkeiten

Aber nicht nur der Konstrukteur erschließt sich mit dem Einsatz eines solchen Wizard ein großes Einsparpotenzial, der Service kann seine Zeit effektiver nutzen, z.B. durch kürzere Reaktionszeiten. Denn durch die automatisierte Erstellung der Schaltungsunterlagen erfolgt zugleich eine starke Standardisierung der Projekte. All das spiegelt sich in einer Produktivitätssteigerung und einer Fehlerreduktion wider.

Hilfreich dabei: der Einsatz eines Schaltplaneditors. Er erzeugt neben der herkömmlichen manuellen Vorgehensweise beim Engineering auch automatisch die elektrotechnischen Dokumentationen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Mittels Drag-and-drop werden aus dem Makroauswahlfenster die benötigten Makros nacheinander in das Projektfenster des Wizard gezogen, mit Werten versehen. So entsteht die Struktur des Projektes. Die Zuweisung von Informationen, wie Artikelnummern, Funktionstexte, etc., erfolgt manuell oder durch das Zuweisen einer Variante.

Mit nur einem Klick

Eine Variante ist dabei eine Zusammenstellung mehrerer verschiedener Wertekombinationen für ein Makro. Zum Motorabgangsmakro – die Darstellung der Grafik ist immer identisch, die Leistungsabstufung kann aber unterschiedlich sein, z.B. 6 kW, 10 kW oder 25 kW. Jede Leistungsabstufung entspricht einer Variante. Wird das Motorabgangsmakro geladen, kann anschließend mit nur einem Klick z.B. die Leistungsabstufung 10 kW dem Makro zugewiesen werden. Motorschutz, Schütz, Klemmen, Kabel, usw. erhalten die richtigen Artikeldaten für einen 10-kW-Abgang.

Wie in einem Baukastensystem lassen sich die Makros nacheinander laden und dabei nebeneinander, übereinander oder auf eine bestimmte Koordinate in der Seite positionieren. All diese unterschiedlichen Arten von Makros lassen sich in beliebiger Reihenfolge anordnen und erlauben eine automatisierte Darstellung von umfangreichen und komplexen Schaltungskombinationen.

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