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Antriebstechnik

Schaeffler steigert Konzernergebnis um 14 Prozent

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Positiver Ausblick auf 2018

Trotz der Unwägbarkeiten für das Geschäftsjahr 2018 rechnet die Schaeffler Gruppe mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 5 % bis 6 %. Zugleich geht das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 davon aus, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 10,5 % bis 11,5 % zu erzielen.

Der Konzern erwartet, dass die Sparte Automotive OEM auch 2018 stärker wachsen wird als die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, für die ein Wachstum in Höhe von etwa 2 % angenommen wird. Auf dieser Basis rechnet die Schaeffler Gruppe im Geschäftsjahr 2018 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 6 % bis 7 % (2017: 6,5 %) für die Sparte Automotive OEM. Gestützt wird diese Erwartung durch die in der Berichtsperiode 2017 akquirierten Aufträge, sogenannte Lifetime-Sales, in Höhe von 11,5 Milliarden Euro. Ferner wird für die Sparte Automotive OEM eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 9,5 % und 10,5 % für das Jahr 2018 erwartet (2017: 10,8 %).

Das Aftermarket-Geschäft wird laut Schaeffler – ausgehend von einem stabilen Zuwachs des weltweiten Fahrzeugbestands bei nahezu unverändertem Durchschnittsalter – ebenfalls weiter wachsen. Ausgehend von eigenen Marktbeobachtungen erwartet der Konzern im Jahr 2018 für die Sparte Automotive Aftermarket ein Umsatzwachstum vor Währungseinflüssen von 3 % 4 % (2017: 3,2 %) und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 16,5 % bis 17,5 % (2017: 19,0 %).

In der Sparte Industrie weist die positive Entwicklung der Auftragseingänge in Kombination mit konjunkturellen Rahmenbedingungen in einzelnen Sektoren auf weiterhin steigende Umsatzerlöse für 2018 hin. Auf dieser Basis geht das Unternehmen davon aus, in der Sparte Industrie im Geschäftsjahr 2018 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von 3 % bis 4 % (2017: 5,7 %) zu erzielen. Darüber hinaus soll in der Sparte Industrie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 9 % und 10 % (2017: 8,0 %) im Jahr 2018 erzielt werden.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands, sagte abschließend: „Für 2018 haben wir uns vorgenommen, die Umsetzung unserer ,Agenda 4 plus One‘ mit den 20 Initiativen weiter zu beschleunigen. Mit dem Programm sind wir gut gerüstet, um die Herausforderungen der Zukunft aktiv zu gestalten. Wir wollen im Interesse unserer Kunden und Geschäftspartner Werte schaffen und unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern. Dazu wollen und müssen wir beweglicher, schneller und mutiger werden.“ (sh)

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