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Schaeffler steigert Konzernergebnis um 14 Prozent

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3500 neue Arbeitsplätze geschaffen

Im Geschäftsjahr 2017 erhöhte die Schaeffler Gruppe ihre Investitionsauszahlungen um 127 Millionen Euro auf 1273 Millionen Euro (Vorjahr: 1146 Millionen Euro). Die Investitionsquote (Capex-Quote), das heißt die Investitionsauszahlungen im Verhältnis zum Konzernumsatz, lag demnach bei 9,1 % (Vorjahr: 8,6 %).

Zugleich hat die Schaeffler Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 3489 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zum 31. Dezember 2017 betrug die Mitarbeiterzahl weltweit 90.151 und lag damit 4 % über dem Vorjahreswert. In Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl um rund 500 auf 31.700 Mitarbeiter an.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte dazu: „Die Schaeffler Gruppe hat 2017 mehr investiert als je zuvor. Diese Investitionen unter anderem im Rahmen unseres Zukunftsprogramms ,Agenda 4 plus One‘ sichern weiteres, profitables Wachstum und die Wertsteigerung des Unternehmens. Das ist zugleich die Basis, um das operative Ergebnis vor Sondereffekten auf den langjährigen Durchschnitt von 12 bis 13 % zurückzubringen und die für 2020 gesetzten finanziellen Ambitionen zu erreichen.“

Zukunftsprogramm „Agenda 4 plus One“

Schaeffler hat im Jahr 2016 das Zukunftsprogramm „Agenda 4 plus One“ entwickelt und gestartet. Ziel des Programms ist es, die Schaeffler Gruppe erfolgreich auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten und so die Voraussetzungen für weiteres nachhaltiges, profitables Wachstum zu schaffen. Im Jahr 2017 wurde das Programm auf 20 Initiativen erweitert und die Umsetzung des Programms beschleunigt.

Außerdem hat sich Schaeffler ab dem 1. Januar 2018 eine neue Unternehmensstruktur gegeben. Der Automotive Aftermarket ist nun die dritte Sparte neben Automotive OEM und Industrie. Geleitet wird das neue Vorstandsressort von Michael Söding. Die drei Sparten werden zukünftig aus den Standorten Bühl, Langen und Schweinfurt gesteuert. Dabei wird Bühl künftig der Hauptsitz der Sparte Automotive OEM sein. Die neue Sparte Automotive Aftermarket wird aus Langen geführt. Die Sparte Industrie behält ihren Hauptsitz in Schweinfurt. Die Konzernzentrale der Schaeffler Gruppe ist in Herzogenaurach. Mit dieser neuen, dezentralen Struktur will sich die Schaeffler Gruppe noch zukunftsfähiger und marktorientierter aufstellen, Strukturen vereinfachen und schnellere Entscheidungen ermöglichen.

Das Unternehmen verfolgt dabei weiter konsequent seinen „One Schaeffler“ Ansatz: mit einer gemeinsamen Strategie „Mobilität für morgen“, einem einheitlichen Vergütungssystem, vier gemeinsamen Werten und einer gemeinsamen Unternehmensmarke Schaeffler.

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