Hannover Messe 2018

Schaeffler schafft neue Organisationseinheit für Industrie-4.0-Aktivitäten

| Redakteur: Ute Drescher

Intelligente Instandhaltung mit dem Schwingungsmessgerät Schaeffler Smartcheck: Referenzprojekte demonstrieren, wie Kunden mit dem Industrie 4.0-Portfolio von Schaeffler wertsteigernd ihre Produkte und Prozesse optimieren können.
Intelligente Instandhaltung mit dem Schwingungsmessgerät Schaeffler Smartcheck: Referenzprojekte demonstrieren, wie Kunden mit dem Industrie 4.0-Portfolio von Schaeffler wertsteigernd ihre Produkte und Prozesse optimieren können. (Bild: Schaeffler)

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert Schaeffler anhand bereits realisierter Projekte 4.0-Lösungen, die gezielt auf die jeweilige Anwendung in Antriebstechnik, Logistik oder kommunaler Infrastruktur zugeschnitten sind. Eine neue Organisationseinheit soll in Zukunft alle Industrie-4.0-Aktivitäten bündeln.

Seit einigen Jahren entstehen bei Schaeffler mechatronische Komponenten für verschiedenste industrielle Antriebe. Sie sind sogenannte „enabler“ für Industrie 4.0, denn mit Sensorik, Aktorik, Steuergeräten und Software ausgestattet, ermöglichen sie neuartige Funktionen und Geschäftsmodelle. Das Smart Ecosystem von Schaeffler soll dabei als IT-Infrastruktur für die Integration smarter Komponenten, bewährter Visualisierungs- und Analysetools sowie Services dienen.

Eine neue Organisationseinheit bündelt alle Ressourcen, Kompetenzen und Aktivitäten aus dem Mechatronikgeschäft und dem Servicegeschäft, das die Digitalisierung ermöglicht. Im Laufe des Jahres soll der Bereich auf circa 300 Mitarbeiter ausgebaut werden Insbesondere für die Themen Softwareentwicklung und digitales Leistungsangebot will das Unternehmen Personal aufbauen.

Zentrale Aufgabenschwerpunkte des Geschäftsfeldes Industrie 4.0 sind die Neu- und Weiterentwicklung von entsprechenden Produkten und Services, branchenspezifischen Lösungspaketen sowie Geschäftsmodellen. Alle Industrie 4.0-Produkte und -Lösungen werden künftig mit dem Schaeffler-Branding versehen und durch eine spezifische Vertriebsmannschaft beraten.

„Wir sind hier gut aufgestellt, denn unsere Technologiekompetenz, unser Systemverständnis und unser Zustandsüberwachungs-Know-how bilden auch für unsere 4.0-Lösungen die wertschöpfende Basis“, erklärt Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrie.

Die Referenzprojekte auf dem Schaeffler-Messestand in Hannover demonstrieren, wie OEMs, Anlagenbetreiber und Industrieservice-Unternehmen mit den mechatronischen Produkten und smarten Services von Schaeffler wertsteigernd ihre Produkte und Prozesse optimieren können:

  • Mit einer Komplettlösung zur Überwachung und Schmierung versorgungsrelevanter Aggregate sorgt Schaeffler in einem Wasserwerk für einen zuverlässigen Betrieb.
  • In seinem neusten Logistikzentrum realisiert Schaeffler gemeinsam mit einem Anbieter für Logistiklösungen eine intelligente Instandhaltung der betriebskritischen Aggregate.
  • Ein niederländisches Industrieservice-Unternehmen nutzt für die Instandhaltung der Aggregate seiner Kunden die Anbindung an die Schaeffler-Cloud und den digitalen Service „ConditionAnalyzer“.
  • Über Cloud-to-cloud-Kommunikation integriert ein großer Getriebehersteller das Lager-Know-how von Schaeffler in sein Monitoring- und Steuerungssystem.

Darüber hinaus stellt Schaeffler Profilschienenführungen mit Sensorik für eine belastungs- und bedarfsgerechte automatisierte Nachschmierung sowie weitere neue und weiterentwickelte „Enabler“ für Industrie 4.0-Anwendungen vor.

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Dazu erläuterte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: „‚Industrie 4.0’ ist für Schaeffler – neben dem Thema ‚E-Mobilität’ – eine der großen Zukunftschancen. Daher haben wir das Thema zu einer der zentralen Initiativen unseres Zukunftsprogramms ‚Agenda 4 plus One’ gemacht und eine eigene Organisationseinheit ‚Industrie 4.0‘ geschaffen". In den nächsten Jahren wolle man verstärkt in diesem Bereich investieren, ergänzt Rosenfeld.

Hannover Messe 2018: Halle 22, Stand D49

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