Automobilzulieferer Schaeffler macht gute Geschäfte

Autor / Redakteur: dpa-AFX / Lena Sattler

Nach dem hohen Verlust im vergangen Jahr glaubt das Unternehmen nun an eine positive Entwicklung für dieses Jahr. Die Zahlen des ersten Quartals bestätigen das.

Schaeffler ist optimistisch: Im ersten Quartal kehrte das Unternehmen dank der anhaltenden Markterholung und Kostensenkungen unter dem Strich in die Gewinnzone zurück.
Schaeffler ist optimistisch: Im ersten Quartal kehrte das Unternehmen dank der anhaltenden Markterholung und Kostensenkungen unter dem Strich in die Gewinnzone zurück.
(Bild: Schaeffler)

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wird nach guten Geschäften im ersten Quartal optimistischer für das laufende Jahr. So erwarten die Franken für 2021 nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent sowie eine Marge basierend auf dem um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigte Ebit-Marge) von 7 bis 9 Prozent, wie der im Nebenwerteindex SDax notierte Konzern am Mittwoch (12. Mai) in Herzogenaurach bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Bislang hatte Schaeffler nur mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von mehr als 7 Prozent sowie einer bereinigten Ebit-Marge von 6 bis 8 Prozent gerechnet.

Im ersten Quartal kehrte Schaeffler dank der anhaltenden Markterholung und Kostensenkungen unter dem Strich in die Gewinnzone zurück. Der Überschuss lag bei 235 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Schaeffler unter anderem wegen einer Wertminderung in der Automotive-Sparte im Zuge der Corona-Krise noch einen hohen Verlust von 186 Millionen Euro verzeichnet.

Wie bereits bekannt, spielte Schaeffler zum Jahresstart eine positive Entwicklung in China in die Karten. Zudem zeigten die in der Vergangenheit eingeleiteten Einsparungen bei der Ergebnisentwicklung weiter Wirkung. Während der währungsbereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um gut 11 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro stieg, wurde das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) mit 403 Millionen Euro fast verdoppelt. Die entsprechende Marge legte von 6,5 auf 11,3 Prozent zu.

(ID:47400869)