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Produktpiraterie

Rund sieben Milliarden Euro Schaden durch Plagiate

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Auf der Hannover Messe 2008 suchen Fahnder der Unternehmen nach gefälschten Maschinen und Komponenten. Laut Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des VDMA, hat die letzte VDMA-Untersuchung gezeigt, dass jedes vierte Unternehmen einen Jahresumsatzverluste von über fünf Prozent zu beklagen hat. Dies summiert sich zur gewaltigen Summe von über sieben Milliarden Euro im Maschinenbau. „Der Schaden, der den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern 2007 durch Produktpiraterie entstanden ist, liegt bei etwa sieben Milliarden Euro“, sagte Verbandspräsident Manfred Wittenstein anlässlich der Vorstellung der Studie auf der Hannover Messe 2008. Das sind zwei Milliarden mehr als noch ein Jahr zuvor. 24 Prozent der betroffenen Unternehmen meldeten Umsatzrückgänge von mehr als fünf Prozent. Ein Viertel meldet einen Umsatzrückgang in Höhe von zwei bis fünf Prozent. Plagiate werden vor allem von ganzen Maschinen (52 Prozent) hergestellt, gefolgt von Komponenten (50 Prozent) und Ersatzteilen (32 Prozent). Bei den Herstellungsländern der Plagiate ist China weiterhin der Spitzenreiter. Das Land wurde von 71 Prozent der betroffenen Unternehmen als Ursprungsland der Nachbauten genannt. Berücksichtigt man weiter die Listung anderer asiatischer Länder, wie Taiwan mit 12 Prozent, Indien mit 11 Prozent und Südkorea mit 10 Prozent , so hat die überwiegende Mehrheit der nachgeahmten Produkte ihren Ursprung in dieser Region.