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Additive Fertigung Ricoh führt ersten 3D-Drucker ein

| Redakteur: Dorothee Quitter

Mit dem AM S5500P hat Ricoh auf der formnext in Frankfurt seinen ersten 3D-Drucker für Kunststoffe unter der Marke Ricoh vorgestellt. Er nutzt die Technologie des selektiven Lasersinterns (SLS).

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Kunststoff-Lasersintern mit dem 3D-Drucker AM S5500P von Ricoh
Kunststoff-Lasersintern mit dem 3D-Drucker AM S5500P von Ricoh
(Bild: Ricoh)

Der Drucker verarbeitet die Materialien Polypropylen (PP) sowie Polyamid 6 (PA6), die für Hersteller, insbesondere in der Automobilindustrie, von strategischer Bedeutung sind. Zusätzlich zu den gängigen Polymeren wie PA 11 oder PA12 können die universell anwendbaren und hochfunktionalen Materialien PA6 und PP genutzt werden. Dadurch können Automobilteile für Funktionstests, aber auch für Endprodukte angefertigt werden. Dank seines großen Bauraums kann der AM S5500P mehrere unterschiedliche Einzelteile gleichzeitig, aber auch große Teile in einem Arbeitsgang formen. Bei der Entwicklung des AM S5500P hat Ricoh mit der Aspect Inc. zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit wird auch nach der Markeinführung des Modells fortgeführt, um gemeinsam an eigenen Materialien und neuen und innovativen Funktionen zu arbeiten. Die Markteinführung in Europa ist für Mitte 2016 geplant. (qui)

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