Aluminiumguss Rennfieber aus einem Guss

Redakteur: Ute Drescher

AC-Tech, Entwickler und Hersteller von Gussteilprototypen und das Racetech Racing Team der TU Bergakademie Freiberg zeigen auf der Euromold 2012 den aktuellen Formula-Student-Rennwagen RT06 von Racetech.

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(Bild: AC-Tech)

Mit dem RT06, der über zwei Elektromotoren und Alu-Guss-Komponenten von AC-Tech, Freiberg, verfügt, hat das FreibergerRacetech-Team im internationalen Gesamtklassement der Formula Student Electric den vierten Platz erreicht – als zweitbestes deutsches Team. Die Formula-Student-Fachjury aus Vertretern der Automobilindustrie bewertete das Gesamtkonzept aus Konstruktion, Rennperformance und Business-Planung überaus positiv.

Das Freiberger Unternehmen AC-Tech ist von Beginn an Sponsor des universitären Racetech Racing Teams und fertigt seit 2007 zentrale Baugruppen für die Boliden, die in der Formula Student antreten. Der internationale Konstruktionswettbewerb für angehende Ingenieure legt den Fokus auf die Entwicklung eines leistungsfähigen einsitzigen Rennwagens, der sich auch kosteneffizient in Kleinserien bis 1.000 Fahrzeugen fertigen lässt. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an Gewicht, Verarbeitung, Werkstoffe und wirtschaftliche Fertigungsverfahren der Komponenten.

Diese Erwartungen erfüllt AC-Tech mit Rapid Prototyping-Verfahren und Know-how bei Engineering und Fertigung. In der Saison 2012 ist das Racetech-Team zum ersten Mal mit einem Elektrowagen gestartet. Im wichtigsten Rennen der Klasse am Hockenheimring hat Racetech nicht zuletzt aufgrund der Unterstützung von AC-Tech den fünften Platz erreicht – und ist gleich auf Platz vier der Weltrangliste eingestiegen. Auf der Euromold können Besucher nun den RT06 und die im Gussverfahren gefertigten Komponenten wie beispielsweise Getriebegehäuse, Radträger und Knotenpunkte der Rahmenkonstruktion genauer in Augenschein nehmen. (ud)

Euromold 2012: Halle 11, Stand E44

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