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Kongressmesse Rapid Tech als europäischer Treffpunkt für industriellen 3D-Druck

| Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Als internationale Veranstaltung vereinigt die Rapid Tech 2017 vom 20. bis 22. Juni in Erfurt einen hochkarätig besetzten, praxisorientierten Fachkongress und eine Fachmesse zum Thema Additive Fertigung.

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Die Kongressmesse Rapid Tech findet vom 20.-22. Juni in Erfurt statt.
Die Kongressmesse Rapid Tech findet vom 20.-22. Juni in Erfurt statt.
(Bild: Messe Erfurt)

Additive Manufacturing (AM) beschleunigt den Weg aus der Prototypen-Nische in Richtung Serienfertigung und dringt von A wie Automotive bis Z wie Zahnmedizin in nahezu alle Branchen vor. Das demonstrieren rund 200 Aussteller und mehr als 90 Expertenreferate, mit denen die Rapid.Tech vom 20. bis 22. Juni 2017 in der Messe Erfurt neue Bestwerte anvisiert.

Das Kongressprogramm wird am 20. Juni durch Chuck Hull, den Erfinder des 3D-Drucks eröffnet. Danach werden anwendungsorientierte Lösungen in den Fachforen Additive Lohnfertigung, Medizintechnik, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau sowie Elektronik vorgestellt. Der 21. Juni beginnt mit einer Keynote von Christoph Hansen und Steffen Schrodt von der Sauber Aerodynamik AG zur additiven Fertigung in der Formel 1. Daran schließen sich die Fachforen Automobilindustrie und 3D Metal Printing an. Der Keynote-Vortrag von Sean Keith von GE Additive zur Beschleunigung der additiven Revolution sowie das Fachforum stehen am 22. Juni auf dem Programm. Parallel dazu finden am 21. und 22. Juni die Anwendertagung und das Fachforum AM Science statt. Der letzte Messetag wird außerdem durch das Forum der Fraunhofer Allianz Generativ ergänzt.

Auf der begleitenden Fachmesse werden an allen drei Tagen aktuelle Beispiele der additiver Fertigung gezeigt. Hier präsentieren sich Markt- und Technologieführer wie 3D Systems, Concept Laser, Stratasys oder Trumpf Laser- und Systemtechnik ebenso wie renommierte Forschungseinrichtungen, Start-Ups und Netzwerke. Sie kommen neben Deutschland u. a. aus Italien, Polen, Russland, Kanada und den USA. Während die Rapid.Tech auf industrielle Anwendungen fokussiert, dient die parallel stattfindende FabCon 3.D mit der 3D Printing Conference der internationalen 3D-Druck-Community mit kreativen Start-Ups, Szene-Größen und Hobbyisten als Treffpunkt.

Die Fachmessen für 3D-Druck und additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D trumpfen in diesem Jahr auch mit zwei erstklassigen Wettbewerben: dem Design-Wettbewerb 3D Pioneers Challenge und dem Start-Up Award. Für den Designwettbewerb „3D Pioneers Challenge 2017“ wählte die Fachjury aus den zahlreichen Einreichungen aus insgesamt 13 Ländern (Deutschland, England, USA, Niederlande, Spanien, Österreich, Finnland, Israel, Belgien, Rumänien, China, Polen, Russland) die 30 außergewöhnlichsten Projekte aus. Die Finalisten werden im Rahmen der Rapid.Tech + FabCon 3.D in einer Sonderschau präsentiert. Zu sehen sind dabei unter anderem eine 3D-gedruckte E-Gitarre, ein nachhaltig gefertigter Fahrradrahmen oder ein ganzes Kleid aus dem 3D-Drucker. Auch Projekte aus dem Bereich Medizintechnik werden präsentiert, zum Beispiel eine individuell auf den Patienten abgestimmte Zervikal-Orthese oder ein völlig neuartiges Druckverfahren, das die Möbelindustrie auf den Kopf stellen wird.

Zum vierten Mal veranstaltet die Messe Erfurt im Rahmen der Rapid.Tech + FabCon 3.D den Start-Up Award bei dem kreative Jung-Unternehmer auf Investoren und Branchenkenner treffen. Unter allen Einsendungen wählte die Jury acht Unternehmen aus, welche sich in Erfurt präsentieren dürfen. Im Rahmen eines spannenden Pitches stellen die Finalisten ihre Ideen und Konzepte vor. Der Pitch findet am 20. Juni von 10:00 - 12:00 Uhr öffentlich auf der Bühne der 3D Printing Conference statt. (qui)

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