Premiere Moulding Expo Punktlandung: Moulding-Expo-Premiere trifft voll ins Schwarze

Redakteur: Peter Königsreuther

Nun hat das Warten ein Ende und alle konnten sich ab dem 05. Mai davon überzeugen, dass das südliche Frühjahrs-Pendant zur anderen bekannten Werkzeug- und Formenbaumesse ein voller Erfolg war! Trotz Lokführerstreik und Verkehrschaos, ließen es sich weder Besucher noch Aussteller nehmen bereits am ersten Messtag das Messegelände in Stuttgart in großer Zahl aufzusuchen.

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....in voller Fahrt...!!!! Seit Monaten fieberten Besucher und Aussteller dem Start der Moulding Expo entgegen...
....in voller Fahrt...!!!! Seit Monaten fieberten Besucher und Aussteller dem Start der Moulding Expo entgegen...
(Bild: Königsreuther)

Mit Spannung haben alle Werkzeug- und Formenbau-Interessierten die Premiere der Moulding Expo entgegen gefiebert. Die vielen positiven Nachrichten im Vorfeld dieses Events ließen die Erwartungen ständig steigen und diese wurden nicht enttäuscht. Auf einer Pressekonferenz am ersten Messetag gab Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, bekannt, dass es in den 75 Jahren seit die Messe Stuttgart tätig ist, kaum einen so erfolgreichen Start bei einem Messe-Newcomer geben hat.

Den Ausstellern und Besuchern gut zugehört

Das Konzept wurde angenommen und die vielen Anregungen von Ausstellern seien so gut wie möglich umgesetzt worden. Dazu gehört laut Kromer der Zweijahres-Zyklus und der Termin im Frühjahr. Als die Planungen begannen, rechneten die Messemacher mit etwas mehr als 200 Ausstellern. Die tatsächliche Zahl lag nun bei 619 Unternehmen, die sich vom Konzept der Messe überzeugen ließen. „Mitten im Markt“ ist ein Motto der Veranstaltung, das sich heute ohne Übertreibung mit einem „und mitten ins Schwarze“ ergänzen ließe. Trotz des herrschenden Verkehrschaos durch den Lokführerstreik, fanden sich bereits am ersten Tag zahlreiche Besucher in den drei Hallen der Moulding Expo ein.

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Baden Württemberg beweist den Standortvorteil

„Uns geht es nicht um Quantität sondern um Qualität“, betonte Kromer von Baerle. Diese positive Resonanz überzeuge den Messe-Chef davon, dass die Moulding Expo wie geplant, das neue „Wohnzimmer“ der Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche werde.

Ministerialdirektor Guido Rebstock vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden Württemberg ergänzte:„Die Standortfrage wurde offensichtlich von allen Beteiligten bejaht und Baden Württemberg bestätigt sich wieder ein mal als industrielle Herzkammer Deutschlands, wenn nicht sogar Europas.“

Moulding Expo mit gutem Branchenquerschnitt

  • Werkzeug-, Modell- und Formenbau: 31 % der Aussteller;
  • Komponenten und Zubehör: 18 % (Werkstoffe, Normalien, Formaufbauten, Heißkanalsysteme, Hydraulikzylinder, Anlagen zur Behandlung von Werkzeugen, Formen und Werkstoffen etc.);
  • Werkzeugmaschinen, Schneid- und Bearbeitungswerkzeuge, Automatisierung, Werkstück- und Werkzeughandhabungstechnik´ Messtechnik, Sondermaschinen: 27 %;
  • Software: 11 %;
  • Anlagen für die Additive Fertigung: 4 %;
  • Lohn-/Auftragsfertigung und Dienstleistungen: 11 %.

Die Moulding Expo beweist ihre Existenzberechtigung

Rund ein Drittel der Unternehmen, die sich präsentieren, sind aus dem Kernbereich des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. So soll sich die Moulding Expo in den kommenden Jahren zum zentralen Treffpunkt der Branche entwickeln – sowohl für den starken heimischen, als auch für den europäischen und weltweiten Markt. Der Messe-Chef ist sicher, dass dies gelingen wird: „Mit den ideal verzahnten Angeboten parallel zur Control und zur KSS, schaffen wir die Basis für Synergien in alle Richtungen. Mit unserem Erfolgskonzept werden wir nun alle zwei Jahre die zentrale Leistungsschau des deutschen Werkzeug-, Modell- und Formenbaus in Stuttgart ausrichten.“

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