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PTC-Anwendertreffen stand ganz im Zeichen von Connectivity

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Alle Welt redet von Connectivity

In seiner Keynote erläuterte Heppelmann den unaufhaltsamen Trend zur intelligenten Vernetzung der Welt, der sich in den rasant wachsenden IoT-Investitionen niederschlage. Während es 2010 noch deutlich mehr Menschen als vernetzte Geräte gab, wird sich das Verhältnis bis 2020 völlig umkehren. Prognosen zufolge werden den sieben oder acht Milliarden Menschen dann etwa 50 Milliarden vernetzte Geräte zur Verfügung stehen; bis zum Jahr 2035 soll ihre Zahl auf eine Billion anschwellen. Ein riesiger Markt mit einem von McKinsey geschätzten Wert von 6,2 Billionen Dollar, von dem sich PTC gerne ein Scheibchen abschneiden möchte.

Wertschöpfung verschiebt sich zur Software

Connectivity war zweifellos das am meisten benutzte Wort auf der diesjährigen PTC Live Global. Die Vernetzung sorge nicht nur dafür, dass sich die Wertschöpfung in den Produkten weiter zur Software verschiebe, sondern ermögliche es außerdem, die Software in die Cloud zu verlagern und die Produkte durch Downloads nachträglich zu verbessern, erläuterte Heppelmann. Sie erlaube es, Geräte von fern zu überwachen, zu konfigurieren, zu bedienen, ihre Leistung zu verbessern und bestimmte Abläufe zu automatisieren. Das schaffe die Voraussetzung, um Produkte als Service oder gebündelt mit Dienstleistungen anzubieten.

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Den Kontakt zu den Produkten halten

„Nicht das Internet verändert sich, sondern die Dinge“, so Heppelmann. „Sie, unsere Kunden, sorgen mit ihren Innovationen dafür, dass das IoT wahr wird. Wir können dafür nur die Zutaten liefern.“ Zu den neueren Zutaten gehört die Thing-Worx-Plattform, die PTC Ende letzten Jahres übernommen hat, um das Angebot an Lifecycle-Management-Lösungen abzurunden. „Die Kunden nutzen heute unsere PLM-, ALM- und SLM-Lösungen, um erfolgreich Produkte zu entwickeln, zu betreiben und zu warten, aber das Leben dieser Produkte nach der Markteinführung liegt gewissermaßen auf der dunkle Seite des Mondes“, sagte Heppelmann. „Dank Thing Worx können sie jetzt auch nach der Markteinführung mit ihren Produkten in Kontakt bleiben.“

IoT-Anwendungen schneller entwickeln

Mit der Zahl der vernetzten Geräte wächst auch die Zahl der Apps, um sie zu steuern bzw. die von ihnen erfassten Daten auszuwerten. Zwischen 2020 bis 2035 werde sie von fünf auf 100 Millionen steigen, erläuterte Russ Fadel, President und General Manager von ThingWorx den Anwesenden. Das Unternehmen wurde erst im Jahr 2009 mit der Idee gegründet, die Entwicklung von IoT-Anwendungen zu beschleunigen und kostengünstiger zu machen; fünf Jahre später war es PTC 112 Millionen Dollar wert. Die ThingWorx-Plattform stellt nicht nur Basisdienste für die M2M-Kommunikation von Sensoren und Geräten bereit, sondern auch Werkzeuge für die Modellierung von neuen Anwendungsfällen und die Programmierung der grafischen Oberflächen.

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