Dichtungen

Prüflabor feiert 20 Jahre Bestehen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Im Jahr 2015 erweiterte das Prüflabor seinen Standort.
Im Jahr 2015 erweiterte das Prüflabor seinen Standort. (O-Ring Prüflabor Richter GmbH)

Im Jahr 1996 gründete Bernhard Richter das O-Ring Prüflabor Richter, das sich zu einem Kompetenzzentrum für Anwender und Hersteller entwickelt hat. Neben Elastomerprüfungen werden auch Schadensanalysen und Seminare angeboten. Jetzt feiert das Labor sein 20-jähriges Bestehen.

Mit nur zwei Mitarbeitern gründete Bernhard Richter das O-Ring Prüflabor vor 20 Jahren in Großbottwar bei Ludwigsburg. Im Jahr 2002 bezog das Labor ein eigenes Gebäude, das 2015 erweitert wurde. Der neu konzipierte Ofenraum besitzt eine dezentrale einstellbare Luftabsaugung pro Einzelofen und eine Wärmerückgewinnung im Winter. Inzwischen befassen sich 25 Mitarbeiter nicht nur mit der Prüfung von O-Ringen, sondern auch mit anderen Dichtungen und technischen Formteilen. Davon bilden sechs Mitarbeiter ein Serviceteam, das die Aufträge abwickelt. Das Beratungsteam erweiterte sich, zwischenzeitlich stehen den Kunden neben Herrn Richter zwei weitere Elastomerexperten, ein promovierter Materialwissenschaftler und ein Werkstoffprüfer für Fachanfragen zur Verfügung.

Von Wareneingangsprüfungen zum Prüflabor für alle gängigen Elastomere

Der Firmenname „O-Ring Prüflabor Richter“ ist seit der Gründung unverändert geblieben, die Rechtsform hat sich 2011 in eine GmbH geändert. Das Team verweist auf seine Kompetenzen beim Thema O-Ring, auch wenn in den Jahren viele andere Felder dazugekommen sind. Während in den ersten Jahren meist einfachere Wareneingangsprüfungen (z.B. Härte, Dichte, Maßprüfungen und Druckverformungsrest) für Sanitäranwendungen oder O-Ringe in Gasdruckfedern durchgeführt wurden, erweiterten sich im Laufe der Jahre die Geschäftsfelder. Vermehrt fragten die Kunden nach thermischen Prüfungen, die eine Aussage über die Materialzusammensetzung geben (TGA), später kamen dann Zugversuche und Kraftstoff- und Öleinlagerungen dazu. Heute ist das O-Ring Prüflabor Richter in der Lage, nach allen gängigen Spezifikationen für Elastomere der Automobilindustrie und des Maschinenbaus zu prüfen. Ein Meilenstein war 2002 die Akkreditierung nach DIN EN ISO IEC 17025.

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Der Kundenstamm des Prüflabors umfasst die meisten Bereiche des Maschinenbaus. Führend ist das Labor nach eigenen Angaben in der Schadensanalyse von Dichtungen. Seit 1999 wurden über 1900 Schadensfälle analysiert. Dieses Fachwissen fließt u.a. in die praxisbezogenen Anwenderseminare ein, die seit 1997 abgehalten werden. Inzwischen werden jährlich 9 öffentliche und etwa 20 „Inhouse“-Seminare durchgeführt.

Interdisziplinär zwischen Chemie und Maschinenbau arbeiten

Bernhard Richter arbeitete nach seinem Studienabschluss im Maschinenbau über 10 Jahre bei der Fa. Parker Hannifin, O-Ring Division, zuletzt als Leiter der Anwendungstechnik. Die interdisziplinäre Tätigkeit zwischen Chemie und Maschinenbau und das „Übersetzen des chemischen Fachchinesisch“ ist für Richter wichtig. Diese Einstellungen sollen im ganzen Unternehmen gelebt werden.

Für Richter stand von Anfang an fest, in der Region zu bleiben. Durch die Nähe zu vielen Industriebetrieben und Automobilherstellern sind enge Kundenbeziehungen möglich. Das Bekenntnis zum Standort wurde auch durch die Erweiterung des Firmengebäudes 2015 deutlich. So sieht sich das O-Ring Prüflabor Richter gut aufgestellt für zukünftige Herausforderungen. (kj)

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