Auftragsfertigung Protolabs eröffnet 3D-Druck-Zentrum

Autor Simone Käfer

Der Auftragsfertiger Protolabs hat seine Kapazitäten in der Additiven Fertigung erweitert. Im Münchener Umland entstand ein 3D-Druck-Zentrum, das auch die geplanten 20 % Wachstum noch trägt.

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Daniel Cohn, Geschäftsführer von Protolabs Deutschland, mit dem Bürgermeister von Putzbrunn, Edwin Klostermeier, bei der Eröffnung des 3D-Druck-Zentrums.
Daniel Cohn, Geschäftsführer von Protolabs Deutschland, mit dem Bürgermeister von Putzbrunn, Edwin Klostermeier, bei der Eröffnung des 3D-Druck-Zentrums.
(Bild: Simone Käfer)

In Putzbrunn bei München hat Protolabs gestern sein neues Zentrum für Additive Fertigung eröffnet. „München bietet sich für die Suche nach Fachkräften an“, begründet Deutschland-Geschäftsführer Daniel Cohn die Wahl des Standortes. Besonders im Bereich des Postprocessings zählt der Auftragsfertiger auf künftige Entwicklungen für automatisierte Prozesse.

Im 16-Mio.-Euro-Bau mit seinen 6.500 m2 arbeiten 185 Personen sowie 63 3D-Drucker. Sie fertigen in den Verfahren selektives Laserschmelzen (SLM auch LPBF, Laser Powederbed Fusion), selektives Laserschmelzen (SLS), Stereolithografie (SLA) sowie Multi Jet Fusion (MJF). Der Auftragsfertiger verarbeitet Materialien wie PLA, TPU, Silikone, Aluminium oder Titan. Auch das Postprocessing nimmt einige Bereiche des neuen Gebäudes ein.

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Hergestellt werden Prototypen und Kleinserien unter anderem für Automobil- und Medizinanwendungen sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Im ersten Schritt werden Kunden über eine automatisierte Angebotserstellung, interaktive Design-Analyse und Echtzeit-Preiskonfiguration unterstützt. Danach sorgt eine große Konstruktionsabteilung für ein 3D-Druck-gerechtes Design sowie die entsprechende Aufbereitung für das jeweilige Verfahren. Geplant sind jährliche Wachstumsraten von 20 %.

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