Werkzeugmaschinen Professor Abele ist neuer WGP-Präsident

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Professor Eberhard Abele, Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der TU Darmstadt, hat zum Januar 2016 für die kommenden zwei Jahre die Präsidentschaft der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP). Damit folgt er turnusmäßig auf Professor Eckart Uhlmann vom Fraunhofer IPK an der TU Berlin.

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Professor Eberhard Abele, WGP-Präsident und Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der TU Darmstadt.
Professor Eberhard Abele, WGP-Präsident und Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der TU Darmstadt.
(Bild: WGP)

„Die WGP möchte künftig noch stärker die Bedeutung der Produktion und der Produktionswissenschaft für die Gesellschaft aufzeigen“, sagt Abele bei der symbolischen Stabsübergabe anlässlich der WGP-Herbstsitzung in Berlin. Das neue Präsidium, bestehend aus Professor Eberhard Abele, Professor Eckart Uhlmann und Professor Peter Nyhuis, Leibniz Universität Hannover, strebt in den kommenden Jahren die intensive Diskussion über eine exzellente, zukunftsorientierte Ausbildung der Studierenden und eine bestmögliche Qualifizierung der wissenschaftlichen Mitarbeiter an. „Damit ist die Frage verbunden, wie wir angesichts des Wandels bei Werten und Lebensmodellen künftig die besten Köpfe für eine wissenschaftliche Karriere begeistern können“, sagt Abele.

Eberhard Abele, Jahrgang 1953, begann seine berufliche Laufbahn nach Maschinenbaustudium und Promotion an der Universität Stuttgart u.a. als Leiter Fertigungstechnologie, Planungsleiter und Werkleiter bei der Firma Stihl in Waiblingen und bei der Firma Bosch in Stuttgart. Im Jahr 2000 übernahm er die Leitung des PTW in Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei den Themen Zerspanung, Produktionsmanagement und Energieeffizienz in der Produktion.

Hochbegabten Nachwuchs für Forschung und Industrie gewinnen

Die WGP ist ein Zusammenschluss der führenden deutschen Professoren auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Sie vertritt die Belange von Forschung und Lehre in der Produktionstechnik gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Dabei geht es u.a. um die Identifikation von Zukunftsthemen und deren Förderung. „Produktion ist für unseren Wohlstand entscheidend“, ist Abele überzeugt. „Das Bewusstsein dafür ist in weiten Teilen der Gesellschaft verloren gegangen. Das wollen wir ändern und für die Bedeutung der Industrieproduktion intensiv werben“, so Abele weiter.

Die WGP-Mitglieder sind Leiter von produktionstechnisch orientierten Universitätsinstituten sowie Direktoren von Fraunhofer-Instituten mit Schwerpunkt Produktionsforschung. Die Institute arbeiten ebenso in der Grundlagenforschung wie in der anwendungsnahen Forschung. Außerdem zielen die WGP-Mitglieder darauf ab, hochbegabte junge Menschen zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten für Forschung und Industrie auszubilden.

Die Institute der WGP-Mitglieder verfügen über ein weit überdurchschnittliches Drittmittelaufkommen. Sie vertreten insgesamt über 1 500 Wissenschaftler in der Produktionstechnik. (jup)

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