Oberflächenbearbeitung

Präzisionsbauteile automatisch selektiv oder vollflächig bearbeiten

| Redakteur: Monika Zwettler

Mit der Surf-Finishing-Technologie von Rösler lassen sich geometrisch komplexe Bauteile automatisch selektiv oder vollflächig bearbeiten.
Mit der Surf-Finishing-Technologie von Rösler lassen sich geometrisch komplexe Bauteile automatisch selektiv oder vollflächig bearbeiten. (Bild: Rösler)

Geht es um das Entgraten, Schleifen, Glätten, Verrunden und Polieren hochwertiger Präzisionsbauteile, sind heute extrem hohe Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig erfordert der Wettbewerbsdruck eine Minimierung der Bearbeitungsstückkosten. Dieser Spagat lässt sich mit der Surf-Finishing-Technologie von Rösler schaffen.

Bei der auf dem bewährten Schlepp-Finishen basierenden, innovativen Gleitschliff-Technologie erfolgt das Teilehandling durch einen oder mehrere 6-Achs-Knickarmroboter. Er entnimmt das beziehungsweise die zu bearbeitenden Werkstücke mit einem teileangepassten Greifsystem von der Zuführung und taucht es in den mit aufgabenspezifisch ausgewähltem Schleifmedium gefüllten, rotierenden Arbeitsbehälter ein. Anschließend bewegt er das Bauteil entsprechend einem vorab gespeicherten und manuell oder automatisch ausgewählten Bearbeitungsprogramm durch das Medium.

Kurze Taktzeiten durch intensive Behandlung

Während des Entgrat-, Schleif- oder Verrundungsprozesses rotiert der Arbeitsbehälter mit der im Programm festgelegten Geschwindigkeit, die maximal 300 UpM beträgt. In Kombination mit der Werkstückbewegung entsteht ein hoher Druck zwischen dem Bauteil und Schleifmedium, durch den das gewünschte Ergebnis reproduzierbar in vergleichsweise sehr kurzen Zykluszeiten erzielt wird.

Kundenspezifische Auslegung und Integration in Produktionslinien

Durch unterschiedliche Arbeitsbehältergrößen passt sich der Surf-Finisher an kundenspezifische Anforderungen an. So bietet beispielsweise der Behälter mit 1.800 mm Durchmesser ausreichend Platz für die Bearbeitung relativ großer Werkstücke wie etwa Turbinen-Komponenten. Die Integration in vollautomatisierte Produktionslinien ist über Schnittstellen problemlos realisierbar. (mz)

Hannover Messe 2017: Halle 6, Stand D30

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