Handhabung Präzise Handhabung bei hohen Taktzahlen

Redakteur: Jan Vollmuth

Auf der Motek zeigt IEF-Werner Automations- und Handhabungslösungen, mit denen Anwender äußerst effizient arbeiten können. Darunter die Servopressen der AI-Press-Baureihe, mit denen sich hochgenaue Fügeprozesse automatisch durchführen lassen, sowie das Palettiersystem Eco-Stack.

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Mit den Servopressen der AI-Press-Baureihe lassen sich Fügeprozesse jetzt noch genauer durchführen.
Mit den Servopressen der AI-Press-Baureihe lassen sich Fügeprozesse jetzt noch genauer durchführen.
(Bild: IEF-Werner)

Die Servopressen-Generation AI-Press eignet sich sowohl für die Einbindung in Anlagen als auch für die Verwendung als Stand-Alone-System. Die Basis des Antriebsstrangs bildet ein massives und verwindungssteifes C-Gestell aus Stahl mit integrierter Schutzverkleidung.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Servopressen wird bei der AI-Press die Presspinole durch eine Präzisionsführung bis zum Pressprozess exakt geführt. Dadurch werden Querkräfte, die sich negativ auf den Pressprozess auswirken, vollständig eliminiert. Positionierungsfehler, die durch die Auslenkung einer Pinole auftreten würden, sind daher ausgeschlossen. Ein Konfigurationssystem sorgt dafür, dass sich der Antriebsstrang exakt an die benötigte Kraft anpassen lässt. Der Servoantrieb arbeitet demzufolge immer unter optimalen Betriebsbedingungen. Folglich können Verpressungen mit einer Genauigkeit von wenigen Tausendstel Millimetern realisiert werden.

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Prozeduren für die Qualitätssicherung

Die Software AI-Q-Control wurde speziell für die Erstellung individueller Prozeduren zur Qualitätssicherung entwickelt. Der Kraft-Weg-Monitor stellt den Pressvorgang grafisch dar und überwacht dessen Verlauf. Messgrößen, die in bestimmten Relationen zueinander stehen müssen, werden über verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel Hüllkurven, Fenster und Kraft-Weg-Barrieren überwacht. Ein weiteres Highlight ist die intelligente Prozessraumbeleuchtung: Per Licht-Farb-Code signalisiert diese den aktuellen Maschinenzustand und das Pressergebnis.

Mit dem Eco-Stack präsentiert IEF-Werner auf der Motek ein kompaktes Palettiersystem, das durch seine hohe Energieeffizienz überzeugt. Denn im Gegensatz zu anderen Systemen kommt dieses komplett ohne energieintensive – und damit teure – Druckluft aus. Weitere Energie spart der Palettierer ein, indem er Komponenten, die aktuell nicht benötigt werden, automatisch abschaltet. Zudem wird die Stromzufuhr wann immer möglich unterbrochen, beispielsweise bei Maschinenstillstand, Schichtende und Pausen.

Verschiedene Palettengrößen verarbeiten

Der Eco-Stack ist in der Lage, Paletten verschiedener Größen zu verarbeiten - insbesondere im Viertel- oder Achteleuromaß. Ausgestattet ist das Palettiersystem auf der Messe mit dem Schwenkarmmodul Rotary-Arm. Dieses Handlingsystem bietet IEF-Werner mit einer Reichweite von 399, 297 und 537 Millimetern an. Auf Wunsch stattet der Automatisierungsspezialist den Greifer mit einer zusätzlichen NC-Drehachse aus. Somit lassen sich Endlosdrehungen sowohl bei der Schwenk- als auch bei der Drehachse einfach umsetzen. In Verbindung mit dem Eco-Stack ist der Rotary-Arm ein schnelles Pick-&-Place-System für alle Anwendungen, die eine präzise Automatisierungslösung erfordern.

Ein weiteres Palettiersystem, das IEF auf der Motek vorstellt, ist der Vario-Stack. Dieser ist offen und modular aufgebaut und lässt sich individuell an jede Aufgabenstellung anpassen. Beispielsweise kann die Palettenzufuhr wahlweise über ein Transportband oder mittels Palettenwagen erfolgen. Beim Bandlader ist sogar eine seitliche Beladung möglich. Zudem ist der Vario-Stack mit oder ohne Produkthandling erhältlich, lässt sich also auch problemlos an kundenseitige Handlingsysteme oder Roboter anbinden. Somit können Rohteile, die beispielsweise von einer Produktions- auf eine angegliederte Montagelinie befördert werden sollen, orientiert bereitgestellt und in vorgegebener Lage zugeführt werden. Nach der Bearbeitung holt das Palettiersystem die Fertigteile wieder von der Montagelinie ab.

Die Besucher erfahren auf dem Messestand zudem alles über das Modul 160/15 G. Diese Lineareinheit besteht aus einem Doppelhohlkörperprofil, zwei Führungen und zwei Zahnriemen. Die Variante „G“ ist mit zwei unabhängig voneinander verfahrbaren Schlitten ausgestattet. Dabei werden zwei Zahnriemen über zwei Motoren angetrieben. Das spart erheblich Bauraum. Denn um zwei Handhabungsaufgaben parallel auszuführen, müssen nun keine zwei Lineareinheiten nebeneinander angeordnet werden – durch das innovative Antriebskonzept genügt eine Einheit. (jv)

Motek 2014: Halle 1, Stand 1420

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