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Sichere Automation

Pilz übertrifft erstmals 300-Mio.-Euro-Marke

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Robuster Sicherheits-Laserscanner PSENscan

Der Sicherheits-Laserscanner PSENscan von Pilz überwacht bis zu drei getrennte Zonen gleichzeitig und erhöht so die Produktivität von Anlagen. Bis zu vier Sicherheits-Laserscanner können nach dem Master-Slave-Prinzip in Reihe geschaltet werden, was den Verkabelungs- und Einrichtungsaufwand deutlich verringert. Dank der freien Konfiguration der Warn- und Schutzfelder sowie der Anpassung an bestehende bauliche Gegebenheiten kann PSENscan in unterschiedlichste Applikationen einfach integriert werden. Das Anwendungsspektrum reicht von einer stationären Flächenüberwachung, über Fahrerlose Transportsysteme (FTS), bis hin zur Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). In Verbindung mit den konfigurierbaren Kleinsteuerungen PNOZmulti oder den Steuerungen des Automatisierungssystems PSS 4000 von Pilz entsteht eine Komplettlösung aus einer Hand. Der Sicherheits-Laserscanner bietet eine zweidimensionale Flächenüberwachung mit einem großen Öffnungswinkel von 275°: Anwendungen, in denen mehrere aneinandergrenzende Seiten einer Maschine oder eines FTS überwacht werden sollen, können so im Vergleich zu einem 180°-Scanner mit einer geringeren Anzahl Geräte realisiert werden.

PSENscan ist dabei in unterschiedlichen Situationen flexibel einsetzbar, da verschiedene Zonenkonfigurationen hinterlegt werden können. So lassen sich beispielsweise für den Einricht- und Produktivbetrieb unterschiedlich große Sicherheits- und Warnzonen definieren oder sich die Zonen an das gerade bearbeitete Werkstück anpassen. Die flexible und einfach umsetzbare Anpassung an unterschiedlichste bestehende bauliche Gegebenheiten spart Zeit und Aufwand im Einrichtbetrieb. Der Scanner ist nicht nur in der Schutzart IP65 ausgelegt, sondern der ganze Aufbau des Gerätes wurde so optimiert, dass Fehler, die durch Staubpartikel ausgelöst werden, erkannt und somit vermieden werden. Statusinformationen oder Fehlermeldungen, wie die Aufforderung zur Reinigung, zeigt das Gerät auf dem integrierten Display an. Befinden sich Personen oder Objekte in der Warn- oder Sicherheitszone wird das mit einen farblich unterlegten Hinweis so auf dem Display signalisiert, dass dies auch auf größere Distanz gut erkennbar ist.

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Smart schalten mit Not-Halt-Taster PITestop Active

Mit PITestop active bietet Pilz eine neue Familie von Not-Halt-Tastern an, die elektrisch aktiviert werden können. Sie signalisieren durch Beleuchtung, ob sie aktiv sind oder nicht. PITestop active bringt Vorteile für Anlagen und Maschinenparks, in denen Anlagenteile verschoben werden: Die Maschinenteile lassen sich mit ihm gemäß ISO 13850 je nach Bedarf sicher aktiv oder inaktiv schalten. Im Zusammenspiel mit den Steuerungssystemen PNOZmulti von Pilz, die bereits den modularen Aufbau von Anlagen unterstützen, sind flexible Sicherheitskonzepte einfach umsetzbar, wie sie vor allem auch die Smart Factory fordert. PITestop active steht in verschiedenen Varianten für den Ein- und Aufbau an der Maschine zur Verfügung: Die Einbauvariante mit Schutzklasse IP65 und die Aufbauvariante mit M12-Anschluss. Dabei können Anlagenmodule ab- oder hinzugeschaltet werden: Inaktive Maschinenteile können so kosten- und energiesparend abgeschaltet werden – ohne die zusätzliche Abdeckung inaktiver Not-Halt-Taster. Darüber hinaus ist im Notfall eine schnelle und eindeutige Zuordnung möglich, da nach Betätigung PITestop active diesen Zustand über permanentes Blinken anzeigt. Dies beschleunigt die Wiederinbetriebnahme der Maschinen und Anlagen und erhöht damit deren Verfügbarkeit.

Der Not-Halt-Taster erfüllt die Anforderungen der überarbeiteten Norm ISO 13850: Die Maschinenrichtlinie stellt insbesondere hohe Anforderungen an die klare Erkennbarkeit und Verfügbarkeit des Not-Halt-Tasters an einer Maschine. Bislang musste ein inaktiver Not-Halt abgedeckt werden, um im Gefahrenfall Verwechslungen auszuschließen. In der Praxis war das teilweise schwer umsetzbar. Jetzt gibt die überarbeitete ISO 13850 neue Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Norm definiert nun erstmals, dass auch für Not-Halt-Taster ein dritter Zustand „inaktiv“ definiert ist. Die sicher überwachte Beleuchtung durch Not-Halt-Taster ermöglicht nun eine sichere Aktivierung.

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Über den Autor

 Sariana Kunze

Sariana Kunze

Fachredakteurin Automatisierung, Vogel Commnications Group GmbH & Co. KG