Anschlusstechnik Phoenix Contact – mit Kontinuität optimistisch in die Zukunft

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Phoenix Contact kann 2014 erneut als Wachstumsjahr bezeichnen. Das Unternehmen geht von einem Jahresabschluss mit sieben bis acht Prozent weltweit aus. Das absolute Wachstum wird bei rund 120 Millionen Euro liegen, der weltweite Umsatz voraussichtlich etwa 1,75 Milliarden Euro betragen.

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Roland Bent, Gecshäftsführer von Phoenix Contact: „Industrie 4.0 wird viele Veränderungen auslösen, wir sind gut darauf vorbereitet".
Roland Bent, Gecshäftsführer von Phoenix Contact: „Industrie 4.0 wird viele Veränderungen auslösen, wir sind gut darauf vorbereitet".
(Bild: Phoenix Contact)

Berücksichtigt man ein Wachstum von mehr als zehn Prozent in lokalen Währungen, das die tatsächliche Marktentwicklungen wiederspiegelt, so hat Phoenix Contact eigenen Angaben zufolge erneut ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt.

Acht Prozent Umsatzwachstum in Deutschland

Diese Umsatzentwicklung baut auf einer weitgehend ausgeglichenen weltweiten Verteilung auf. Der Umsatz in Deutschland hat derzeit ein Wachstum von acht Prozent, in Europa können mehr als zehn Prozent verzeichnet werden. In China ist die Marktentwicklung mit rund neun Prozent Wachstum in regionaler Währung zufriedenstellend. Wachstumsraten der Vergangenheit, die im signifikanten zweistelligen Bereich lagen, sind in China zukünftig nicht mehr zu erwarten. Mit einem Wachstum von rund zehn Prozent in lokaler Währung sind die USA wieder ein Wachstumsmotor und festigen ihre Position als Nummer zwei im Länderranking von Phoenix Contact.

Insgesamt wurden in 2014 deutschlandweit zweihundertfünfzig neue Mitarbeiter fest eingestellt.

Veränderungen an der Unternehmensspitze

Mit Frank Stührenberg, langjährigen Vertriebs-Geschäftsführer, als zukünftigen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Phoenix Contact-Gruppe wird in der neunzigjährigen Firmengeschichte erstmalig ein Nicht-Gesellschafter ab dem 1. Januar 2015 an der Spitze des Unternehmens stehen. Klaus Eisert, der die Geschicke von Phoenix Contact vierzig Jahre geleitet hat, wird dann als Vorsitzender des Beirats fungieren. Dieser Beirat wird zukünftig das Bindeglied zwischen der angestellten Geschäftsführung sowie den Familien-Gesellschaftern darstellen. Frank Stührenberg wird seine Verantwortung für das Geschäftsfeld Vertrieb auch als Vorsitzender der Geschäftsleitung beibehalten.

Bündelung der Unternehmensaktivitäten

Die langjährige Tochtergesellschaft KW-Software wird zum 1. Januar 2015 in Phoenix Contact Software GmbH umbenannt. In dieser Gesellschaft werden zukünftig alle Software-Aktivitäten der Phoenix Contact-Gruppe gebündelt. Entsprechend wird die bisherige Belegschaft von KW-Software auch um die Software-Entwickler von Phoenix Contact Electronics deutlich verstärkt. Der Sitz des Unternehmens ist in Lemgo im Centrum Industrial IT (CIIT). Software ist die Basis von intelligenten Automatisierungsgeräten, ist der Kern der Engineeringprozesse und letztendlich der Schlüssel für eine Digitalisierung der Industrie, der sogenannten Industrie 4.0. Diese Kompetenz ist ein wichtiger Teil der Entwicklungsressourcen von Phoenix Contact.

Ein weiterer Schritt zur strategischen Bündelung der Unternehmensaktivitäten sowie der Markenstärkung betrifft das Marktsegment „Geräteanschlusstechnik“. Die Tochtergesellschaft Coninvers GmbH in Herrenberg wird bei unveränderter Rechtsform in Phoenix Contact Connector Technology umbenannt. Sie bildet innerhalb der Phoenix Contact-Gruppe das Kompetenzzentrum für industrielle Rundsteckverbinder.

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