PLM PDM/PLM-Portfolio um Ad-Hoc Workflows erweitert

Redakteur: Juliana Schulze

Das Portfolio ihrer CIM Database PDM/PLM-Plattform erweitert Contact Software im Bereich der Prozessunterstützung um eine Ad-Hoc-Workflow-Komponente. Die neue Komponente soll einfacher zu bedienen sein.

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Die Ad-Hoc-Workflow-Komponente schließt die Lücke zwischen zentral geplanten, im System hinterlegten Workflows und spontan initiierten Vogängen, für die bislang notgedrungen E-Mails genutzt wurde. Zu den Vorteilen der neuen Komponente gehören unter anderem ihre einfache Bedienbarkeit auch für sporadische Anwender, der unmittelbare Zugriff auf die Teile und Dokumente in der PDM/PLM-Informationsdrehscheibe, das integrierte Auftragsmanagement, die lückenlose Buchführung und zentrale Archivierung und die Übersicht über den Stand der Dinge.

Die Aufgabe des Workflows

Workflows kommen zum Einsatz, um Prozesse in der Produktentwicklung zu unterstützen udn zielsicher durchzuführen. Im Unterschied zum Object Lifecycle, der die Zustände eines Objekts wie den Zusammenhang zwischen Bearbeitung, Prüfung, Freigabe und Deaktivierung eines Teils aufzeigt, beschreibt ein Workflow die Konfiguration von Teilaufgaben einer Gesamtaufgabe, beispielsweise eine Technische Änderung. Die Produktentwicklung stellt jedoch weitergehende Ansprüche an eine effektive und effiziente Vorgangsunterstützung - bedingt durch ihren Projektcharakter, nicht bis ins Detail planbare Teilergebnisse und ein hohes Maß an Parallelität. Nicht vorhergesehene Änderungen und Korrekturen im Projektverlauf sind Gang und Gäbe; vorab geplante Vorgänge sind in diesen Fällen nicht praktikabel. Anwender benötigen hier flexiblere Werkzeuge, die es ihnen erlauben, spontan Vorgänge selbst zu planen und anzustoßen.

Vorgänge nach eigenen Bedürfnissen gestalten

Die neue Komponente von Contact verbindet nun die Prozesssicherheit von systemgestützten Workflows mit höchster Flexibilität; ergänzt durch einen integrierten Vorlagenmechanismus. Er erlaubt Anwendern und Arbeitsgruppen jenseits zentraler und durch geschulte Key User oder Administratoren vorgegebener Workflows Vorgänge nach ihren eigenen Bedürfnissen selbst wieder verwendbar zu gestalten und in einer Bibliothek bereitzustellen. Zentrale Anforderung bei der Entwicklung der Lösung war die „Usability“, d.h. ihre intuitive Bedienbarkeit. Selbst sporadische Anwender sollen einen Workflow so einfach und schnell initiieren können wie eine E-Mail. Das Look & Feel orientiert sich deshalb bewusst an den Dialogen von E-Mail Clients mit Adressatenliste, Attachments und (optionalem) Nachrichtentext. Die Adressatenliste wird per Default als Set paralleler Aufgaben abgebildet und kann bei Bedarf grafisch-interaktiv per Drag & Drop in einen strukturierten Vorgang aus parallelen und sequentiellen Prozessschritten aufgefächert werden.

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