Additive Fertigung

Partnerschaft von Oerlikon AM und IABG soll Zertifizierung von AM-Komponenten beschleunigen

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen sie die Prozesszertifizierung sowie die Prüfung und Zertifizierung von AM-Komponenten beschleunigen.
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Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen sie die Prozesszertifizierung sowie die Prüfung und Zertifizierung von AM-Komponenten beschleunigen. (Bild: Oerlikon)

Der Geschäftsbereich für additive Fertigung von Oerlikon, Oerlikon AM, und die IABG mbH, ein führender europäischer Technologie- und Wissenschaftsdienstleister, haben eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen sie die Prozesszertifizierung sowie die Prüfung und Zertifizierung von AM-Komponenten beschleunigen.

Die Partnerschaft zwischen Oerlikon AM und der IABG stellt sicher, dass europäische Hersteller ihren Kunden AM-qualifizierte Komponenten liefern können, welche mit den durch die Partnerschaft entwickelten zertifizierten Prozessen hergestellt wurden. Diese neuen, hochmodernen Qualifikations-, Inspektions- und Prüfmethoden für AM könnten im Prinzip zum neuen industriellen Standard in der additiven Fertigung werden. Die gemeinsame Forschung zur Entwicklung neuer Vorgehensweisen und Methoden wird die Industrialisierung von AM in erheblichem Maß vorantreiben und in der erhöhten Zuverlässigkeit von Komponenten resultieren. Dies fördert die Akzeptanz von AM als Herstellungsverfahren der Wahl in Sektoren wie Luftfahrt, Energieerzeugung und Automobilherstellung sowie in zahlreichen anderen Industriezweigen.

Zertifizierung von Bauteilen beschleunigen

„Oerlikon AM verfolgt einen kollaborativen Ansatz zur Integration der gesamten AM-Wertschöpfungskette. Die Partnerschaft mit der IABG ermöglicht es uns, die Zertifizierung von Bauteilen zu beschleunigen. Den Herstellern wird wiederum ermöglicht, AM-Komponenten schneller auf den Markt zu bringen“, sagt Florian Mauerer, Head of BU Additive Manufacturing des Oerlikon Konzerns. „Durch Nutzung unserer Werkstoffe, Herstellungsverfahren und FuE-Kompetenzen bei der additiven Fertigung können Kunden von den AM-Vorteilen profitieren, ohne zu diesem Zweck erhebliche Summen in entsprechende Geräte, Ausbildung, Personal und Infrastruktur investieren zu müssen.“

Dr. Oliver Kosing, Leiter des Geschäftsbereichs Tests & Analysen bei der IABG, betont: „Additive Herstellungsverfahren gewinnen für unsere Kunden zunehmend an Bedeutung. Die Partnerschaft mit Oerlikon, einem globalen Unternehmen mit klarer und nachhaltiger AM-Strategie, eröffnet der IABG die Möglichkeit, noch mehr integrierte Lösungen entlang der gesamten AM-Wertschöpfungskette anzubieten.“ (jup)

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