Sensor

Palette von Hochleistungsdrehmomentsensoren bis Kalibrierservices

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der KiTorq 4550A ermittelt mit einer Auflösung bis zu 8192 Impulsen pro Umdrehung Drehmoment, Drehzahl oder Drehwinkel.
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Der KiTorq 4550A ermittelt mit einer Auflösung bis zu 8192 Impulsen pro Umdrehung Drehmoment, Drehzahl oder Drehwinkel. (Bild: Kistler)

Auf der SPS IPC Drives 2017 stellt die Kistler Gruppe eine neue, DAkkS-akkreditierte Kalibriereinrichtung für Drehmomente bis 100 kNm vor sowie echtzeitfähige Hochleistungs-Drehmomentsensoren und den nach eigenen Angaben weltweit ersten digitalen Ladungsverstärker.

Kistler hat seine Hochleistungssensoren der Ki-Torq-Serie überarbeitet: Die Auswerteeinheit (Stator) der modular aufgebauten Reihe soll dank einer Übertragungsrate von 4 kHz jetzt viermal so schnell bei Anschluss über die Profinet- oder Ethercat-Schnittstelle sein. Dies soll im Falle von Profinet die Nutzung des IRT-Modus erlauben und damit eine Echtzeitkommunikation für taktsynchrone Motion-Control-Anwendungen. So werde beispielsweise die Drehmomentsteuerung auf dem Prüfstand möglich, erklärt das Unternehmen.

Der neue Stator sei beliebig mit den verschiedenen Rotoren des KiTorq-Systems kombinierbar, zum Beispiel dem Ki-Torq 4550A, der eine Messung von Drehmoment, Drehzahl oder Drehwinkel mit einer Auflösung bis 8192 Impulsen pro Umdrehung bietet.

Lösungen testen und optimieren

Mit der neuen Kalibriereinrichtung am Standort Lorch will die Kistler Gruppe ihren Kunden im Bereich Antriebstechnik einen besonderen Service bieten: Die Anlage verfüge über einen nutzbaren Messbereich von 1 bis 100 kNm und sei als eine der ganz wenigen Anlagen in diesem Leistungssegment überdies von der DAkkS akkreditiert. Konstrukteure von Schwerlastmaschinen, Schiffsmotoren und Windkraftgetrieben sowie Sondermaschinenbauer hätten demnach dort die Möglichkeit, ihre Lösungen intensiv zu testen und zu optimieren.

Mit dem neuen Messwerterfassungsgerät Typ 5074A sei Kistler ein Durchbruch in der industriellen Sensortechnologie gelungen, so das Unternehmen: Der Ladungsverstärker Typ 5074A sei derzeit der einzige Verstärker für piezoelektrische Sensoren im Markt, dessen Kommunikation konsequent auf industriellem Ethernet basiere. Anlagen- und Maschinenbauer würden damit zum ersten Mal die Möglichkeit erhalten, beliebige piezoelektrische Sensoren direkt in ihr echtzeitfähiges Ethernet-System einzubinden und Einstellungen am Messverstärker bequem über die Steuerung vorzunehmen. (jv)

SPS IPC Drives 2017: Halle 4A, Stand 526

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