Konstruktion

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Zusätzliche Features leicht integrieren

Die Lebenszyklen von Maschinen sind lang, darum ist es wichtig, die Geräte mit neuer Technologie nachzurüsten, sobald diese verfügbar ist, damit die Maschinen den Landwirten größtmögliche Erträge bescheren. „Elektronik, Software, Prozessoren, Speichermedien – dies alles hat kürzere Lebenszyklen“, sagt Garbers. „Damit aber unsere Maschinen ihren Besitzern über viele Jahre nachhaltigen Mehrwert bieten, müssen wir sie zukunftsfähig machen, indem wir die Möglichkeit vorsehen, neue Technologien einbauen oder vorhandene aktualisieren zu können. Da die Konstruktionsdaten für jede von uns entwickelte Maschine auf der 3D-Experience-Plattform gespeichert und verwaltet werden, lässt sich leicht auf diese Informationen zugreifen. Damit können während des Lebenszyklus der Maschine zusätzliche Features integriert und dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, ohne dass mit jeder neu aufkommenden Technologie eine neue Maschine konstruiert werden muss. Wir können schneller reagieren und unser Kunden sind zufrieden, weil unsere Lösung kosteneffizienter ist.“

Kurze Anlaufzeit

Nach Wallaschs Aussage dauerte es nur kurze Zeit, bis die Konstrukteure mit dem Programm vertraut waren. „Das Interface von Single Source for Speed ist intuitiv bedienbar, was die Schulungszeiten drastisch reduzierte. Wir hatten sehr wenig Erfahrung mit dieser neuen Branchenlösung, doch mit den bewährten Verfahren und dem Fachwissen von Dassault Systèmes konnten wir Single Source for Speed erfolgreich einführen. Dassault Systèmes Industry Services hat uns bei der Einrichtung des Systems, der Migration alter Anwendungen, der Unterstützung neuer Unternehmensprozesse und der Migration der VPM V4 Daten sehr geholfen. Was unsere Prozesse betrifft, haben wir enorme Verbesserungen erzielt, weil wir die Chance hatten, mit alten Gewohnheiten zu brechen sowie Arbeitsabläufe zu überdenken und neu zu strukturieren. Mit Single Source for Speed sind wir für die Zukunft gerüstet.“

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Eine gemeinsame technische Umgebung

Laut Garbers ist es nicht ausreichend bei den Produkten innovativ zu sein. „Wir müssen auch in der Entwicklung und der Produktion unserer Maschinen innovativ sein; innovativ in unseren Prozessen, Systemen und Tools, damit wir die globalen Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft steht, bewältigen können. Dies alles basiert auf einer gemeinsamen technischen Umgebung, einheitlichen Referenzdaten und der Möglichkeit, dass alle Projektbeteiligten von überall auf der Welt auf eine einzige Informationsquelle zugreifen können. 3D-Experience steigert unsere Produktivität im Bereich Forschung und Entwicklung und hilft uns dabei, unsere weltweiten Talente auf einer Plattform zu vereinen, wo sie ihr Wissen und ihre Ideen austauschen können. Damit sind wir in der Lage, innovative Produkte schneller auf den Markt zu bringen, was einerseits für unsere Kunden und andererseits auch für den Ausbau unseres internationalen Wachstums von enormer Bedeutung ist.“ (mz)

Hannover Messe 2016: Halle 6, Stand K30

* Jutta Treutlein, Corporate Publishing Project Manager, Dassault Systèmes

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