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Simulation Oreca Technology konstruiert Le Mans Prototyp in nur 363 Tagen

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Oreca Technology hat das Rennauto Rebellion R-One LM P1-L innerhalb von 363 Tagen von Anfang bis Ende mit CAE-Werkzeugen, inklusive der Software Star-CCM+ von CD-Adapco konstruiert.

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Bei der 82. Veranstaltung der 24 Stunden von Le Mans im Juni dieses Jahres, hat sich der REBELLION R-One Rennwagen (mit der Startnummer 12, Fahrer Nicolas Prost, Nick Heidfeld sowie Mathias Beche) einen beeindruckenden vierten Platz gesichert und dabei einige andere Werksteams hinter sich gelassen.
Bei der 82. Veranstaltung der 24 Stunden von Le Mans im Juni dieses Jahres, hat sich der REBELLION R-One Rennwagen (mit der Startnummer 12, Fahrer Nicolas Prost, Nick Heidfeld sowie Mathias Beche) einen beeindruckenden vierten Platz gesichert und dabei einige andere Werksteams hinter sich gelassen.
(Bild: Rebellion Racing's Rebellion R-One Toyota / flickr.de/David Merret/CC BY 2.0 / BY 2.0)

Der Rennwagen wurde von Grund auf mit Hilfe von CAE-Tools, einschließlich der Software Star-CCM+ , entwickelt. Oreca Technology setzt Star-CCM+ ein, um alle Aspekte rund um das Auto zu simulieren, einschließlich Aerodynamik, Hydrodynamik sowie das Wärmemanagement. Im Vergleich zu früheren Oreca Rennwagenkonstruktionen, wurde das aktuelle Rebellion R-One Auto als komplettes Neuprojekt konstruiert, anstatt wie bisher Änderungen an einem bereits bestehenden Design vorzunehmen. Das Konstruktionsteam orientiert sich an der"No Limits" Design-Philosophie, in welcher jede Entscheidung mit dem Ziel der optimalen Leistungsverbesserung getroffen wurde.

12 Monate zwischen ersten Skizzen und erstem Testfahrzeug

David Floury, Oreca Technology Director kommentiert die Bedeutung von Star-CCM+ während des Designprozesses: „Das Konstruktionsteam begann mit der Studie des Prototyps von Grund auf und beendete das Projekt in absoluter Rekordzeit. Nur 12 Monate lagen zwischen den ersten Skizzen und dem ersten Testfahrzeug. Der Einsatz von Star-CCM+ spielte bei diesem Prozess eine wirkliche Schlüsselrolle. Wir brauchten ein zuverlässiges, mit hoher Präzision ausgestattetes Werkzeug, welches eine detailgenaue Arbeit zulässt und gleichzeitig Innovationen vorantreibt. Ebenfalls ist es wichtig, bei der Durchführung eines solchen Projektes auf frühere Erfahrungen zurückzugreifen; deshalb schätzen wir die langfristige Partnerschaft mit CD-Adapco so besonders. Den Ingenieuren war bewusst, dass die Korrelation zwischen CAD und dem „track“ hervorragend sein würde. Wir mussten "effizient" sein, so wie die technischen Regeln und Richtlinien von FIA und ACO es vorgeben.“

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Bei der 82. Veranstaltung der 24 Stunden von Le Mans im Juni dieses Jahres, hat sich der Rebellion R-One Rennwagen (mit der Startnummer 12, Fahrer Nicolas Prost, Nick Heidfeld sowie Mathias Beche) einen beeindruckenden vierten Platz gesichert und dabei einige andere Werksteams hinter sich gelassen. Ebenfalls erzielte er den Gesamtgewinn in seiner Klasse. Zwei der Rebellion R-One Rennwagen sind bei der World Endurance Championship gegen Audi, Porsche und Toyota beim nächsten Rennen in Bahrain mit dabei.

Obwohl die Technologieabteilung zunächst nur die Rennprogramme des Oreca Teams einsetzte, eigneten sich die Entwickler im Laufe der Zeit auch die Rolle eines Rennwagenherstellers an. Damit bewiesen sie auch ihre Fähigkeiten bei externen Unternehmen sowie ihr Know-how in anderen Bereichen des Motorsports. (jup)

Bild: flickr.de/David Merret/CC BY 2.0

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