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Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik Optimale Antriebsauslegung durch Simulation

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Mithilfe von Simulationsmodellen lassen sich elektrische Antriebe fehlerfrei auslegen und Schäden im späteren Betrieb vermeiden. Markus Jaksch von Baumüller stellt auf dem Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik einige Simulationstools anhand von Anwenderbeispielen vor.

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Die Simulation von elektrischen Antrieben hat viele Vorteile: Für die Beschleunigung der Time-to-Market sind sowohl eine virtuelle Antriebsauslegung als auch eine virtuelle Inbetriebnahme sinnvoll.
Die Simulation von elektrischen Antrieben hat viele Vorteile: Für die Beschleunigung der Time-to-Market sind sowohl eine virtuelle Antriebsauslegung als auch eine virtuelle Inbetriebnahme sinnvoll.
(Bild: Gorodenkoff Productions OU)

Die Simulation von elektrischen Antrieben hat viele Vorteile: verkürzte Time-to-Market, automatisierte Inbetriebnahme, gesteigerte Effizienz des Antriebs, optimale Auslegung, einfache Analyse bestehender Prozesse.

Baumüller setzt zur Simulation von Antrieben und Prozessen verschiedene Simulationstools ein. Je nach Einsatzgebiet ist Matlab-Simulink, HIL-Simulation oder aber Pro Simulation von Baumüller das Tool der Wahl. Es geht dabei zum einen um Antriebssimulation und zum anderen um Simulationen von Prozessabläufen. In der Antriebssimulation stehen die effiziente Auslegung sowie die virtuelle Parametrierung im Fokus. Die Prozesssimulation bietet die Möglichkeit, die Steuerungssoftware am digitalen Zwilling der Maschine zu verifizieren.

Die Eckdaten:

Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik

Datum: 29. September 2020
Uhrzeit: 8:45 bis 18:00 Uhr
Ort: Vogel Convention Center, Würzburg

Zum Programm

Passende Simulationssoftware für jede Anwendung

Wichtig ist, dass für jedes Problem und jeden Kunden die richtige Simulations-Lösung basierend auf der passenden Simulationssoftware verfügbar ist. Für die Beschleunigung der Time-to-Market sind sowohl eine virtuelle Antriebsauslegung als auch eine virtuelle Inbetriebnahme sinnvoll. In Bestandsmaschinen können Parameter geprüft und optimiert werden. Basierend auf den Simulationsmodellen können Schulungen und Einweisungen durchgeführt werden, für die bis dato Schulungsmaschinen notwendig waren. Zwingend erforderlich für den erfolgreichen Einsatz von Simulationstools sind standardisierte Schnittstellen. So können Tools kombiniert und Daten aus Prozesstechnologie und Regelungstechnik problemlos zusammengeführt werden.

Frühbucher-Rabatt sichern

Bis 31. Juli 2020 können Sie sich zum Frühbucher-Preis von 350,- Euro/Person zum Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik anmelden. Die Veranstaltung findet am 29. September 2020 in Würzburg von ca. 8:45 bis 18:00 Uhr statt.

Hier geht´s zur Anmeldung

Schäden an Kupplung und Getriebe vermeiden

Auf dem Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik stellt Markus Jaksch, Leiter Zentrale Applikation bei Baumüller, verschiedenen Tools vor und zeigt Einsatzmöglichkeiten beispielhaft auf. An einem Praxisbeispiel erläutert er Pro Simulation im Detail. In einer Glue-Roll-Anlage erschwerte das hohe Last-Trägheitsverhältnis von 1:200 die Parametrierung der Regler. Aufgrund von Schwingungen an der Maschine kam es zu Schäden an Kupplung und Getriebe. Der Kunde stellt Datensätze und Messwerte zur Verfügung mit denen die Mechanik simuliert werden kann. Zusammen mit den bestehenden Basisbibliotheken, in denen virtuelle Zwillinge der Baumüller-Geräte enthalten sind, kann die Reglereinstellung virtuell im Simulationsmodell getestet und optimiert werden, ohne dabei die Mechanik zu gefährden.

Der Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik findet am 29. September 2020 in Würzburg statt. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Businesssponsor des Anwendertreffs ist die R+W Antriebselemente GmbH, mit deren Experten man auf der begleitenden Ausstellung diskutieren kann. Weitere Aussteller sind bisher: Mayr Antriebstechnik, Jakob Antriebstechnik, MDesign, Wölfel und Kendrion.

Buchtipp

Das Buch Praxishandbuch Antriebsauslegung hilft bei der Auswahl der wesentlichen Bestandteile elektrischer Antriebssysteme: Motor, Getriebe, Stellgerät, Netzversorgung sowie deren Zusatzkomponenten. Auch auf die Berechnung wird intensiv eingegangen.

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