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Wälzlager NKE Austria feiert 20-jähriges Bestehen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das Unternehmen NKE Austria feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Die beiden Firmengründer und bisherigen Geschätsführer Heimo Ebner und Harald Zerobin haben zudem nach 20 Jahren an der Spitze des Unternehmens im Juli 2016 die Geschäftsleitung an Thomas Witzler übergeben.

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Die NKE-Gründer Heimo Ebner (links) und Harald Zerobin (rechts) mit dem neuen NKE-Geschäftsführer Thomas Witzler (Mitte).
Die NKE-Gründer Heimo Ebner (links) und Harald Zerobin (rechts) mit dem neuen NKE-Geschäftsführer Thomas Witzler (Mitte).
(Bild: NKE)

Der Wälzlagerhersteller NKE Austria GmbH feiert dieses Jahr 20-jähriges Bestehen. Das Unternehmen mit Sitz in Steyr wurde 1996 von Heimo Ebner und Harald Zerobin gegründet. Zuvor arbeiteten beide als leitende Mitarbeiter bei der ehemaligen Steyr Wälzlager. NKE produziert Standard- und Sonderlager für alle Industrieanwendungen, wobei Technik, Produktentwicklung, Fertigung und Finalbearbeitung der Komponenten sowie Montage, Qualitätssicherung, Logistik, Verkauf und Marketing am Standort Steyr konzentriert sind. Die Wälzlager werden in 12 Vertriebsbüros und durch 240 Handelspartner in 60 Ländern vertrieben.

Windenergie als wichtige Wachstumsbranche

Die NKE-Zentrale im Wirtschaftspark Stadtgut Steyr.
Die NKE-Zentrale im Wirtschaftspark Stadtgut Steyr.
(Bild: NKE)

In den ersten zehn Jahren verzeichnete NKE ein rasches und konstantes Wachstum – der Umsatz stieg im Durchschnitt um mehr als 20 % pro Jahr. Bereits 1996 betrug die Zahl der Mitarbeiter rund 80. Um mit dem Wachstum Schritt zu halten, baute das Unternehmen den Standort in Steyr-Gleink mehrfach aus. Da das bald nicht mehr ausreichte, wurde 2009 ein neues Werk im Wirtschaftspark Stadtgut Steyr fertig gestellt. In den Neubau mit 10.000 m² Baufläche investierte NKE über 15 Millionen Euro. Der Umzug ermöglichte eine größere Fertigungstiefe, effizientere Logistik und Verdoppelung der Produktionskapazitäten. Trotz Wirtschaftskrise konnte NKE 2009 den Umsatz steigern und die Mitarbeiterzahl auf 200 erhöhen. Eine wichtige Wachstumsbranche war dabei die Windenergie und der Wachstumsmarkt China, wo NKE im selben Jahr das erste chinesische Vertriebsbüro in Shanghai eröffnete.

Doch die globale Wirtschaftskrise ging an NKE nicht spurlos vorüber – heute beträgt die Mitarbeiterzahl rund 120. Um Stärken zu vereinigen und Synergien zu nutzen, ist seit Anfang 2016 der im Automotive-Sektor tätige spanische Wälzlagerhersteller Fersa Bearings zu 49 % an NKE beteiligt. Mit dieser Kooperation ist eine Unternehmensgruppe mit drei Produktionswerken, fünf Distributionszentren und drei Standorten für Forschung und Entwicklung entstanden.

NKE will intelligente Lagerlösungen entwickeln

Die beiden Firmengründer und bisherigen Geschäftsführer Ebner und Zerobin haben nach 20 Jahren an der Spitze des Unternehmens im Juli 2016 die Geschäftsleitung an Thomas Witzler übergeben. Mit ihrer langjährigen Erfahrung stehen sie NKE weiterhin zur Verfügung und widmen sich nun strategischen Themenbereichen innerhalb des Unternehmens. „Wir blicken zufrieden und auch etwas stolz auf die letzten zwei Jahrzehnte zurück, in denen es uns gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gelungen ist, NKE als Wälzlagerhersteller im Premiumsegment zu etablieren“, sagt Harald Zerobin. „Mit der neuen Organisation ist es uns jetzt möglich, mehr Zeit in strategische Themen zu investieren und so die nächsten 20 Jahre zu formen und gestalten.“

Zu seinen Zukunftsplänen für das Unternehmen sagt der neue Geschäftsführer Thomas Witzler: „Ziel ist es, an diese erfolgreichen 20 Jahre anzuknüpfen. Wir wollen verstärkt in technische Lösungen gehen und hier Partner bei der Entwicklung von intelligenten Lagerlösungen sein. Erste konkrete Kundenprojekte und Rückmeldungen bestätigen uns auf diesem Weg. Zusätzlich haben wir jetzt auch die Entwicklungstechnik-Abteilung mit der Bezeichnung ‚Advanced Engineering’ für die gesamte Unternehmensgruppe nach Steyr holen können. In fünf Jahren wollen wir 20 % des Unternehmensumsatzes mit Produkten machen, die es heute noch gar nicht gibt.“ (kj)

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