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Schalter Niederspannungsschaltanlagen erhalten Bauartnachweis

| Redakteur: Juliana Schulze

Die Vamocon-Niederspannungsschaltanlagen von Sedotec sind jetzt bis 5000 A mit Bauartnachweisen nach der neuen Norm IEC 61439 für alle namhaften Schaltgerätehersteller erhältlich.

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Bei den Prüfungen zum Bauartnachweis wurde eine völlig neu konstruierte Kupplung eingesetzt. Sie erreichte mit einer hohen Kurzschlussfestigkeit von 100 kA Icw 1 sec auf Anhieb einen Rekordwert. (Bild: Sedotec)
Bei den Prüfungen zum Bauartnachweis wurde eine völlig neu konstruierte Kupplung eingesetzt. Sie erreichte mit einer hohen Kurzschlussfestigkeit von 100 kA Icw 1 sec auf Anhieb einen Rekordwert. (Bild: Sedotec)

Die Systeme haben die Zulassung als Energie-Schaltgerätekombination nach der neuen, seit Juni 2010 in Deutschland geltenden Norm DIN EN 61439-2 mit Bemessungsströmen bis 5.000 A erhalten. Das besondere dabei: Die Schalter für eine solche Anlage erreichen nahezu den vollen Bemessungsstrom bis zu 5.000 A auch in eingebautem Zustand. Damit können die Leistungsschalter künftig exakt dimensioniert werden und müssen nicht unnötig größer ausfallen, um eine Reserve zu haben. „Aufgrund der Konstruktion des Vamocon-Systems können die Schaltgeräte auch im eingebauten Zustand im Feld den vollen Nennstrom tragen. So sparen Anwender mit Vamocon bares Geld bei der Auslegung der Anlagen“, erklärt Steffen Vree, Gesamtvertriebsleiter bei Sedotec.

Neuartige schlanke Kupplung erreicht Rekordwert

Bei den Prüfungen zum Bauartnachweis wurde zudem eine neu konstruierte Kupplung eingesetzt. Sie erreichte mit einer hohen Kurzschlussfestigkeit von 100 kA Icw 1 sec auf Anhieb einen Rekordwert. „Durch eine andere, völlig neue Konstruktion des Hauptsammelschienensystem ist es uns gelungen die Kupplung wesentlich kleiner zu gestalten und bis zu 120 kg Kupfer einzusparen“, berichtet Heinz-Christian Scheick, Produktmanager Vamocon. So bleiben die Hauptsammelschienensysteme in der Standardlage und enden phasenversetzt auf Höhe des Schalteranschlusses. Dadurch sind keine zusätzlichen Hauptsammelschienen nötig. Die aufwändige, materialintensive Führung des Sammelschienensystems über mehrere Etagen zum Kuppeln entfällt vollständig. Gekuppelt werden die Sammelschienen stattdessen durch Abstände in der Tiefe zwischen vorderer und hinterer Schienenführung. Durch Isolatoren werden die Schienen zueinander abgefangen. Das ergibt zugleich eine maximale mechanische Festigkeit. (jus)

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